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Philippe und Mathilde von Belgien: Bewegender Auftritt bei Gedenkfeier für Terroropfer

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Der belgische König Philippe und seine Ehefrau Mathilde haben an der Gedenkfeier für die Opfer der Terroranschläge in Brüssel vor fünf Jahren teilgenommen und beide Anschlagsorte besucht.

Brüssel – Sichtlich bewegt zeigte sich das belgische Königspaar bei den Feierlichkeiten in Brüssel. König Philippe (60) und Königin Mathilde (48) besuchten zunächst den Flughafen in der belgischen Hauptstadt und danach die Metrostation Maelbeek, wo am 22. März 2016 32 Menschen ums Leben gekommen sind.

Philippe und Mathilde von Belgien: Bewegender Auftritt bei Gedenkfeier für Terroropfer

Ein trauriger, aber dennoch wichtiger Termin, den König Philippe und Königin Mathilde in dieser Woche wahrgenommen haben: Der Regent und seine Ehefrau besuchten eine Gedenkfeier am Flughafen Brüssel-Zaventem, die dort für die Terroropfer abgehalten wurde, die bei den Terroranschlägen vor fünf Jahren* auf tragische Weise aus dem Leben gerissen wurden. Zwei Explosionen hatten den Flughafen am Morgen des 22. März 2016 erschüttert und für Tod und Zerstörung gesorgt. Eine weitere Bombe war wenig später in der Metrostation Maelbeek detoniert. 32 Menschen kamen bei den Anschlägen ums Leben, über 300 wurden verletzt.

König Philippe und Königin Mathilde sind schwarz gekleidet und tragen schwarze Schutzmasken.

König Philippe und Königin Mathilde zeigten sich beide sehr bewegt bei den Gedenkfeierlichkeiten. © IMAGO / Reporters

Das Königspaar nahm zunächst an einer Schweigeminute im Flughafengebäude teil. Gemeinsam mit den Regenten gedachten Angehörige der Verstorbenen und Überlebende der Anschläge den Opfern. Auch der belgische Premierminister Alexander de Croo (45) und seine Ehefrau waren bei der Gedenkfeier, die unter den geltenden Corona-Regeln mit Abstand und Masken abgehalten wurde, anwesend.

Philippe und Mathilde von Belgien: Das Königspaar war sichtlich gerührt

Nach den Feierlichkeiten am Flughafen fuhren König Philippe und Königin Mathilde weiter zur Metrostation Maelbeek. Hier stellte der Monarch einen Kranz an einer Gedenkwand zu Ehren der Verstorbenen auf und nahm ebenfalls an einer weiteren Schweigeminute teil. Das Königspaar suchte danach den Austausch mit Hinterbliebenen und Überlebenden der Terrorattacke.

König Philippe von Belgien verbeugt sich vor einem Blumenkranz und einer Gedenktafel in der Metrostation Maelbeek.

Mit einem Kranz gedachte das Königspaar den Opfern der Terroranschläge von Brüssel. © IMAGO / Reporters

Wie das Portal „Royal Central“ berichtet, zählten Philippe und seine Ehefrau wenige Stunden später zu den Gästen einer Trauerfeier, die am Denkmal der Terroropfer in Brüssel stattfand. Premierminister Alexander De Croo hielt vor Ort eine bewegende Rede und betonte: „Wir sind heute hier, um zu sagen, dass nichts wichtiger ist als das Menschenleben.“

Der König und die Königin hielten sich gerührt an den Händen, als ein Vater, der seine beiden Kinder bei den Anschlägen verloren hat, das Wort ergriff. Unter Klängen des belgischen Musikers Ozark Henry (50) wurden schließlich die Namen aller 32 Verstorbenen auf eine Leinwand projiziert. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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