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Königin Margrethe war ein echtes „Fangirl“: Witzige Anekdote der Regentin

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Königin Margrethe hat in einem Interview verraten, dass auch sie einst einen wahren „Fangirl-Moment“ erlebt hat. Ihrem ganz persönlichen Helden schickte sie damals sogar Post. 

Kopenhagen – Königin Margrethe II. (81) feiert in wenigen Tagen ihr goldenes Thronjubiläum. Während ihrer 50 Jahre andauernden Regenschaft hat sie sicherlich auch den ein oder anderen liebevollen Brief aus dem Volk erhalten. Doch auch die Monarchin selbst griff schon mal zum Stift, um Fanpost zu verfassen. 

Königin Margrethe war ein echtes „Fangirl“: Witzige Anekdote der Regentin

Königin Margrethe II. ist als Liebhaberin der schönen Künste bekannt. Sie selbst ist als Malerin aktiv, fertigt Stickarbeiten an und fungiert dazu auch noch immer als Bühnenbild- und Kostümdesignerin. Erst vor wenigen Monaten war bekannt geworden, dass die 81-Jährige demnächst sogar mit dem Streaming-Giganten Netflix zusammenarbeitet. Sie wird für das Set-Design der Märchen-Adaption „Ehrengard“ verantwortlich sein.

Die Liebe zur Kunst nimmt schon seit Jahrzehnten einen wichtigen Stellenwert im Leben der Monarchin ein. Auch der Literatur ist sie sehr zugetan. Ein Werk hatte die Regentin kurz nach der Geburt ihres Sohnes Prinz Joachim 1969 so begeistert, dass sie während des Lesens einen echten „Fangirl-Moment“ erlebte und dem Autor kurzerhand einen persönlichen Brief schrieb.

Königin Margrethe sitzt auf einem Stuhl, trägt opulenten Schmuck und eine Tiara und lächelt (Symbolbild).
Königin Margrethe II. geriet bei einer ganz besonderen Lektüre mächtig ins Schwärmen (Symbolbild). © Fabian Sommer/dpa

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Königin Margrethe war ein echtes „Fangirl“: Post für J. R. R. Tolkien

Als Margrethe zum ersten Mal „Der Herr der Ringe“ von J. R. R. Tolkien (81, † 1973) las, war es um sie geschehen. „Ich war total fassungslos und habe direkt Bilder auf den Bildschirm bekommen – wie ich das beim Lesen gerne nenne. Er hatte die Fähigkeit, Landschaften zu beschreiben, sodass ich einfach nicht anders konnte, als auf sie einzugehen. Das gab mir den Anstoß, Landschaften für seine Welt zu zeichnen“, schwärmte sie kürzlich in einem Interview anlässlich ihres 50. Thronjubiläums.

Sie fertigte kleine Skizzen und Zeichnungen an und schickte diese zusammen mit einigen Zeilen der Wertschätzung an Tolkien persönlich. Die Antwort des Schriftstellers ließ nicht allzu lange auf sich warten. Zur riesigen Freude von Königin Margrethe bedankte er sich herzlich für ihr Schreiben und betonte, dass sie seine Figuren „mit der richtigen kindlichen Weisheit“ gezeichnet habe.

Königin Margrethe II. von Dänemark lacht herzlich (Symbolbild).
Königin Margrethe II. schrieb einst einen Fanbrief an J. R. R. Tolkien (Symbolbild). © Keld Navntoft/dpa

Wenig später fiel der Regentin übrigens tatsächlich die ehrenvolle Aufgabe zu, die Illustrationen für die dänische Ausgabe von „Der Herr der Ringe“ anzufertigen.

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