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Kronprinzessin Mary: Handfester Skandal sorgt für Aufruhr im Palast

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Mary von Dänemark ist für ihre eleganten Outfits und ihr Stilgefühl bei Mode und Accessoires bekannt. Ein Blick in ihr royales Schmuckkästchen sorgt aktuell aber für Wirbel.

Kopenhagen – Die Ehefrau von Kronprinz Frederik (53) hat ein fantastisches Gespür für Fashion und Styling. Neben Kreationen internationaler Modemacher und Juweliere sah man an Mary (49) in der Vergangenheit auch Schmuckstücke der dänischen Designerin Mai Manniche (37). Diese Verbindung könnte der Kronprinzessin jetzt allerdings zum Verhängnis werden.  

Kronprinzessin Mary: Handfester Skandal sorgt für Entsetzen im Palast

Hinter dem dänischen Schmucklabel „Jewels Copenhagen“, auch bekannt unter der Abkürzung JEWLSCPH, steht die Designerin Mai Manniche. Die 37-Jährige kreiert unter anderem extravagante Ohrringe, ausgefallene Ketten oder trendige Armbänder zu verhältnismäßig moderaten Preisen. Auch Dänemarks Kronprinzessin Mary besitzt Stücke aus Manniches Schmiede – und genau deshalb steht die Ehefrau des Thronfolgers Frederik aktuell in der Kritik.

Mai Manniche hatte im Rahmen der Fußball-Europameisterschaft mit umstrittenen Äußerungen für Schlagzeilen gesorgt. Nachdem der dänische Nationalspieler Christian Eriksen (29) beim Auftaktspiel gegen Finnland auf dem Rasen kollabiert war*, stellte die Schmuckdesignerin öffentlich in Frage, ob der Zusammenbruch mit einer Corona-Impfung und deren möglicher Nebenwirkung in Verbindung stehe. Zwar entschuldigte sich Manniche kurze Zeit später auf ihrem Instagram-Account für ihren Kommentar, ein bitterer Beigeschmack bleibt dennoch.

Kronprinzessin Mary von Dänemark schaut ernst zur Seite.
Schadet der Skandal um Schmuckdesignerin Mai Manniche Kronprinzessin Marys Image? © Eastnews/Imago

Palast-Insider und Marketingexperten sind nun der Ansicht, dass sich die dänische Kronprinzessin, als frühere Kundin von „Jewels Copenhagen“, klar von der Marke distanzieren sollte.

Kronprinzessin Mary: Wirkt sich der Skandal auf ihr Image aus?

Der Marketing- und Branding-Fachmann Thomas Bigum ist sich laut einer aktuellen Meldung des Portals BT sicher, dass es dem Königshaus nachhaltig schaden könnte, weiter mit Maniche und ihrem Label in Verbindung gebracht zu werden. Auch Bigums Kollege Anthony Aconis rät der dänischen Königsfamilie, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Ich würde dem Königshaus jederzeit empfehlen, sich nicht mit Mai Manniche, und damit auch nicht mit ihren Produkten, in Verbindung zu bringen. […] Die Sache ist die, dass dies nicht der erste Fehltritt von Mai Manniche war. Es gab viele Fälle und sie hat schon fast Karriere damit gemacht, umstritten zu sein“, zitiert BT den Marketing-Experten.

Die Schmuckdesignerin habe nach Informationen von BT unlängst erst ein Foto von Kronprinzessin Mary auf ihrer Facebookseite geteilt, auf dem die 49-Jährige Ohrringe von „Jewels Copenhagen“ trägt. Das Bild sei inzwischen entfernt worden. Die dänischen Royals, die allesamt als sehr modebewusst gelten und sich für nachhaltigen Kleiderkonsum einsetzen, haben sich bisher nicht zu der Diskussion geäußert.

Kronprinzessin Mary: Dänische Royals im Fußballfieber

Kronprinzessin Mary und Kronprinz Frederik waren beim EM-Spiel der Dänen gegen Finnland selbst im Stadion und mussten die dramatischen Szenen um Christian Eriksen live mitverfolgen. Dem Nationalspieler geht es nach seinem Kollaps inzwischen glücklicherweise wieder besser.

Kronprinz Frederik und Kronprinzessin sitzen hinter mehreren Männern, sie hält sich die Hände vor ihr Gesicht.
Das dänische Kronprinzenpaar musste den Zusammenbruch von Christian Eriksen live miterleben. © Liselotte Sabroe/Imago

Auch die weiteren EM-Spiele der dänischen Elf verfolgten einige Royals vor Ort im Parken-Stadion in Kopenhagen. Marys und Frederiks ältester Sohn Prinz Christian (15) ist besonders großer Fußballfan. Er konnte an der Seite seines Vaters den Einzug der dänischen Nationalmannschaft ins Achtelfinale auf der Tribüne feiern – in einem Trikot von Christian Eriksen. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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