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Elizabeth II.: Biografie enthüllt – „Stärker erschüttert, als sie zugeben wollte“

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Von: Jasmin Pospiech

Drei der vier Kinder der Queen haben sich scheiden lassen. Trotz der Schicksalsschläge ließ sich nach außen nichts anmerken. War das alles nur Fassade?

London – Regierungskrisen, Familienskandale und sogar öffentliche Scheidungsdramen: Queen Elizabeth II. (95) hat in ihrer langjährigen Regentschaft viel erlebt. Dieses Jahr feiert die beliebte britische Monarchin ihr 70. Thronjubiläum. Mit Militärparaden, Konzerten und viel Tamtam wird die 95-Jährige gebührend gefeiert. Zeit also, um einen Blick auf die bewegten Jahre der Regentin zu werfen. Dabei wird er sicherlich auch im „Annus horribilis“, dem Schreckensjahr 1992, hängen bleiben.

Elizabeth II.: Biografie enthüllt – „Stärker erschüttert, als sie zugeben wollte“

Damals haben sich gleich drei ihrer vier Kinder von ihren Partnern getrennt: Prinz Charles (73), Prinzessin Anne (71) und Prinz Andrew (62). Und obwohl die Monarchin offenbar „stark erschüttert“ worden ist von den Schicksalsschlägen, soll sie nach außen hin weiterhin die Ruhe bewahrt haben. Das verrät jetzt der Autor Robert Hardman in seiner Biografie „Queen of Our Times: The Life of Queen Elizabeth II.“ (auf Deutsch etwa: „Königin unserer Zeit: Das Leben von Königin Elizabeth II.“). Das Buch soll im April 2022 erscheinen und liegt in Auszügen bereits dem „People“-Magazin vor.

Queen Elizabeth II. schaut besorgt zur Seite. (Symbolbild)
Kopf hoch: Das soll stets das Motto der britischen Monarchin gewesen sein. (Symbolbild). © i-Images/Imago

Queen Elizabeth II. selbst war 73 Jahre mit ihrem Mann Prinz Philip verheiratet, bis er Anfang 2021 verstarb. Eine Scheidung kam für sie nie infrage, umso mehr kann man sich vorstellen, wie sehr sie unter dem Ehe-Aus ihrer Kinder gelitten haben muss. Hardman hat dazu auch einen ehemaligen Hausangestellten der britischen Royals befragt, der das bestätigt haben soll. „Es erschütterte sie stärker, als sie zugeben wollte“, habe er Hardman erzählt.

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Elizabeth II.: So sehr hat sie unter den Scheidungen ihrer Kinder gelitten

Obwohl sie stets um Fassung rang, habe man dennoch ab und an ihr angemerkt, wie betroffen sie war, verrät dieser weiter. Er habe die britische Monarchin über die Scheidungen ihrer Kinder hinwegtrösten wollen. „Ich habe dann zu ihr gesagt: ‚Ma‘am, es scheint überall zu passieren. Das ist schon fast gängige Praxis.‘ Und sie meinte daraufhin: ‚Aber es sind drei von vieren!‘ Sie sagte das in großer Trauer und schierer Verzweiflung. Niemand sollte unterschätzen, wie sehr sie das alles schmerzte.“

Rückblick: 1992 brannte nicht nur ein Teil von Schloss Windsor in London nieder, auch die royalen Trennungen erlebten in diesem Jahr einen traurigen Höhepunkt. Im März trennten sich Prinz Andrew und Sarah Ferguson (62), im April wurde die Scheidung von Prinzessin Anne und Mark Phillips nach 19 Jahren Ehe rechtskräftig. Im Dezember gaben dann Prinz Charles und Prinzessin Diana (36, † 1997) ihre Trennung bekannt. 1996 folgte dann die endgültige Scheidung. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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