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Gräfin Sophie gibt emotionales Interview: Plötzlich fließen Tränen

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Sophie von Wessex musste um Fassung ringen, als sie in einem BBC-Interview über die ersten Wochen nach Prinz Philips Tod und ihre Erinnerungen an ihn sprach.

London – In Gräfin Sophie von Wessex (56) hat Queen Elizabeth II. (95) eine starke Stütze an ihrer Seite. Die Ehefrau von Prinz Edward (57) kümmert sich rührend um die Königin und unterstützt ihre Schwiegermutter sowohl bei repräsentativen Aufgaben als auch privat. Aber auch Sophie hat noch immer mit dem schweren Verlust von Prinz Philip (99, † 2021) zu kämpfen. In einem Interview konnte sie ihre Gefühle nicht zurückhalten. 

Gräfin Sophie gibt emotionales Interview: Plötzlich fließen Tränen

Prinz Edward, der jüngste Sohn von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip, und seine Ehefrau Sophie rücken derzeit mehr und mehr in den Fokus des Geschehens am britischen Königshof. Nach dem Tod des Herzogs von Edinburgh greifen sie der Königin verstärkt unter die Arme, geben Interviews und springen bei den Streitigkeiten mit Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) für ihre Familie in die Bresche.

Besonders Sophie hat zuletzt eine ganz neue, starke Seite von sich gezeigt. Sie zählt zum engsten Vertrauenskreis der Queen und nimmt mit ihrer nahbaren und zugleich diplomatischen Art eine wichtige Position in der Royal Family ein. In einem Interview mit „BBC Radio 5 Live“ sprach die Gräfin von Wessex kürzlich ganz offen über die ersten Wochen nach dem Tod von Prinz Philip. Ihre Emotionen konnte und wollte sie dabei nicht kontrollieren.

Gräfin Sophie gibt emotionales Interview: Corona „verzerrt die Trauerphase“

Die Corona-Pandemie habe die Trauer um Prinz Philip nach ihrem Empfinden „verzerrt“, erklärte Gräfin Sophie. Sie glaube, dass es länger dauern werde, den Schmerz zu verarbeiten, da die Royal Family nicht in der Form gemeinsam trauern könne, wie es unter normalen Bedingungen möglich gewesen wäre.

Gräfin Sophie von Wessex ist schwarz gekleidet und hat Tränen in den Augen (Symbolbild).
Die Trauer um Prinz Philip sitzt bei Gräfin Sophie noch immer tief (Symbolbild). ©  i Images/Imago

„Der unmittelbare Verlust fühlt sich nicht so an, wie wenn jemand den ganzen Tag mit dir zusammen war. Nur wenn du normale Dinge tust, die du mit dieser Person gemacht hättest und du plötzlich feststellst, dass der andere nicht mehr da ist, dann hast du wirklich diesen ‚Oh Mein Gott‘-Moment“, so Sophie im Gespräch mit der Journalistin Naga Munchetty (46). Ein besonderes Ereignis habe kürzlich genau dieses Gefühl in ihr ausgelöst, erzählte die Gräfin von Wessex weiter.

Gräfin Sophie gibt emotionales Interview: „Es ist gut sich zu erinnern“

Als sie 2003 mit ihrer Tochter Lady Louise (17) schwanger war, verbrachten Sophie und Prinz Edward gemeinsam einige Tage in Schottland. Dort schoss die Gräfin ein Foto, das nach Prinz Philips Tod um die Welt gehen sollte: Queen Elizabeth II. und der Prinzgemahl sitzen nebeneinander lächelnd im Gras und strahlen dabei nichts als Zufriedenheit aus. Auf Wunsch der Königin wurde das Bild nach Philips Tod auf den Social-Media-Kanälen des Königshauses veröffentlicht.

Mit ihren Kindern verbrachten die Wessexes kürzlich die Ferien in Schottland und alle Erinnerungen an ihren Schwiegervater kamen bei Sophie wieder hoch. „Einfach dort zu sein, an diesem Ort, das war ein ‚Oh mein Gott‘-Moment“, berichtete sie sichtlich bewegt und mit Tränen in den Augen. „Ich denke, diese Momente kommen und gehen. Man muss sie kommen und gehen lassen. Es ist gut, sich zu erinnern“, so die 56-Jährige.

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