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Herzogin Camilla: Coronavirus macht ihr immer noch zu schaffen

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Von: Annemarie Göbbel

Die Herzogin von Cornwall berichtet während einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag von ihren persönlichen Erfahrungen mit dem Coronavirus.

London – Offiziell gilt Herzogin Camilla (74) längst als genesen. Das Coronavirus ist in Tests nicht mehr nachweisbar, doch ihr persönlicher Eindruck ihrer gesundheitlichen Verfassung scheint ein anderer zu sein. Bei einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag gewährte die Ehefrau des Thronfolgers tiefere Einblicke zu ihrer Covid-19-Infektion.

Herzogin Camilla: Coronavirus macht ihr immer noch zu schaffen

Die 74-jährige Herzogin von Cornwall erkrankte nur wenige Tage nachdem ihr Mann Prinz Charles (73) zum zweiten Mal positiv getestet wurde. Jetzt gab sie bei einem Treffen mit den britischen Ruderinnen Kat Cordiner (41), Abby Johnston (32) und Charlotte Irving (32) unumwunden zu, dass sie fast einen Monat nach Feststellung des Infekts immer noch mit der Auswirkung des heimtückischen Virus‘ zu kämpfen hat.

Herzogin Camilla im blauen Kleid beim Empfang im Clarence House.
Die Schwere der Erkrankung sah man Herzogin Camilla bei ihrem Empfang im Clarence House nicht an. © i-Images/Imago

„Es hat drei Wochen gedauert, und ich kann mich immer noch nicht davon erholen“, berichtete die Herzogin. „Wahrscheinlich ist meine Stimme gleich weg und ich fange an zu husten und zu stottern.“ Dabei hatte die künftige Queen Consort zu einem interessanten Austausch am Internationalen Frauentag im Clarence House gebeten, bei dem es sicher viel zu besprechen gab.

Das Ruderinnen-Trio hatte im Januar den Atlantik in 42 Tagen, sieben Stunden und 17 Minuten überquert und dabei Geld für die Krebsforschung gesammelt. Kat Cordiner, die an Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist, und ihre Teamkolleginnen Abby Johnston und Charlotte Irving überwanden 3.000 Meilen von La Gomera nach English Harbour und unterboten bei ihrer Landung in Antigua den bisherigen Rekord um erstaunliche sieben Tage.

Herzogin Camilla empfängt das britische Ruderinnenteam im Clarence House.
Herzogin Camilla hat die Rekord-Ruderinnen Abby Johnston (l.), Charlotte Irving (2. von l.) und Kat Cordiner (r.) zu sich eingeladen. © i-Images/Imago

In einem 30-minütigen Vortrag skizzierten sie Camilla den Trip und verrieten, dass sie während der Fahrt unter Krämpfen litten und am Ende kaum noch geradeaus laufen konnten. So viel Offenheit veranlasste die Herzogin scheinbar ebenfalls zu ihrem sehr persönlichen Corona-Status-Statement.

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Im Dezember bestätigten Charles und Camilla, dass sie ihre Auffrischungsimpfung erhalten hatten. Im Zuge dessen hatten sie einen Appell an die Öffentlichkeit gerichtet, es ihnen gleichzutun.

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Auch Queen Elizabeth II. (95) war erkrankt und musste zahlreiche persönliche Veranstaltungen absagen. Trotz ihres beachtlichen Alters konnte sie ihre Gastgeberrolle jetzt wieder aufnehmen und den kanadischen Premierminister Justin Trudeau*(50) auf Schloss Windsor empfangen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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