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Herzogin Camilla will auch als „Queen Consort“ gegen häusliche Gewalt kämpfen

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Von: Larissa Glunz

Egal ob als Herzogin von Cornwall oder als „Queen Consort“: Camilla möchte häuslicher Gewalt ein Ende bereiten und setzt ihren Kampf unermüdlich fort.

London – Laut einer Studie der WHO erlebt jede dritte Frau weltweit Gewalt in einer Partnerschaft – eine erschreckende Zahl, die auch Herzogin Camilla (74) nicht mehr aus dem Kopf geht. Schon seit Jahren setzt sie sich für die Opfer von häuslicher Gewalt ein und macht somit das Tabuthema zum Gesprächsstoff.

Herzogin Camilla will auch als „Queen Consort“ gegen häusliche Gewalt kämpfen

2016 lernt Herzogin Camilla in London Diana Parkes kennen, deren Tochter Joanna sechs Jahre zuvor von ihrem Ehemann umgebracht wurde. Die Begegnung lässt die Ehefrau von Prinz Charles (73) nicht mehr los und auch noch Jahre später haben die beiden Frauen Kontakt. Diana sitzt an Camillas Seite, als diese vor wenigen Tagen im BBC-Interview mit der Journalistin Emma Barnett (37) über ihr Herzensanliegen berichtet.

Herzogin Camilla von Cornwall blickt leicht lächelnd zur Seite (Symbolbild).
Ihr soziales Engagement nimmt Herzogin Camilla nicht auf die leichte Schulter (Symbolbild). © Tracey Nearmy/Imago

„Ich werde diesen Moment nie vergessen“, erinnert sich Camilla an ihr Treffen mit Diana Parkes, „und ich glaube nicht, dass ich jetzt so involviert wäre, wenn ich Sie nicht getroffen hätte.“ Die Schwiegertochter von Queen Elizabeth II. (95) sucht regelmäßig den Austausch mit Frauen, die Opfer von häuslicher Gewalt werden, sie besucht Hilfezentren und macht mit Kampagnen auf das globale Problem aufmerksam. Dieser wichtigen Aufgabe möchte sie jedoch nicht nur als Herzogin von Cornwall, sondern auch als „Queen Consort“ mit großem Engagement nachgehen. 

Herzogin Camilla: „Ich hoffe, ich mache das den Rest meines Lebens“

Kurz vor ihrem 70. Thronjubiläum hatte die Queen den Wunsch geäußert, dass Camilla nach Charles‘ Thronbesteigung den Titel „Queen Consort“ tragen soll. Auf Nachfrage von Barnett beschreibt Camilla die Entscheidung im Interview als „große Ehre“, die zugleich ihren Einsatz vorantreibt: „Es hilft. Ich werde diese Anliegen fortführen. Wissen Sie, wenn ich so etwas anfange, dann höre ich nicht mittendrin damit auf. […] Ich hoffe, ich mache das den Rest meines Lebens.“

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