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Herzogin Kate: Einheimische wollen sie nicht – steht ihre Karibikreise auf dem Spiel?

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Von: Jasmin Pospiech

William und Kate reisen anlässlich des 70. Thronjubiläums der Queen durch Mittelamerika. Gleich zum Auftakt müssen sie schweren Herzens einen Termin absagen.

Indian Creek – Der britische Prinz William (39) und seine Frau Herzogin Kate (40) reisen gerade im Auftrag der Krone anlässlich des 70. Thronjubiläums der Queen durch Mittelamerika. Die Reise soll insgesamt acht Tage dauern und sie durch mehrere Länder wie die Bahamas oder nach Jamaika führen. Erster Halt: der Karibikstaat Belize an der Ostküste Zentralamerikas.

Herzogin Kate: Einheimische wollen sie nicht – steht ihre Karibikreise auf dem Spiel?

Doch schon der Auftakt ihres Besuchs steht unter keinem guten Stern. Denn ihr Auftritt auf einer Kakaoplantage bei einem Dorf namens Indian Creek musste bereits abgesagt werden. Der Grund dafür: Die Einheimischen wollen die britischen Royals dort nicht haben.

Wie der Kensington-Palast bestätigt, wurde wegen „sensiblen Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Gemeinschaft in Indian Creek“ der geplante Besuch „an einen anderen Ort verlegt“.

Prinz William und Herzogin Kate.
Waren auf einer Kakaofarm in Belize nicht erwünscht: Prinz William und seine Frau Kate. © Joe Giddens/PA Wire/dpa

Medienberichten zufolge hatten Bewohner des Dorfes bereits am Freitag (18. März) gegen den für Sonntag geplanten Besuch demonstriert. Auf Bildern waren Menschen mit Plakaten zu sehen, auf denen unter anderem stand: „Prinz William, verlasse unser Land.“ Der Protest richtete sich laut den Berichten dagegen, dass für den Besuch eine Kakaofarm ausgesucht worden war, die Verbindungen zum Umweltprojekt „Flora and Fauna International“ (FFI) hat.

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Herzogin Kate: Einheimische wollen sie nicht – was hat das für Folgen?

Zwischen der Naturschutzorganisation, deren Schirmherrschaft William 2020 übernommen hat, und der lokalen indigenen Bevölkerung herrscht ein Landkonflikt. „Sie müssen verstehen, dass dies Teil des kolonialen Erbes ist“, soll Ortsvorsteher Mateo Chub dem lokalen TV-Sender Channel 5 erklärt haben.

Auch gab es laut den Berichten Ärger darüber, dass der Hubschrauber der Royals ohne Absprache mit der Gemeinde auf dem lokalen Fußballplatz landen sollte. Das Paar soll nun stattdessen am Flughafen von Belize offiziell empfangen worden sein und dort den Premierminister Johnny Briceño (61) getroffen haben. 

Doch es scheint, als ob sich immer mehr Wolken im Paradies bilden: Denn in Barbados sind William und Kate ebenfalls nicht mehr willkommen. Der Karibikstaat hatte sich vor etwa vier Monaten von der britischen Krone losgesagt und zu einer Republik erklärt. Ein schlechtes Omen? Bricht jetzt das Commonwealth, auf das Queen Elizabeth II. immer so stolz war, allmählich auseinander? Spätestens nach dem Tod der britischen Monarchin wird sich zeigen, ob die britischen Royals um Thronfolger Prinz Charles (73) die ehemaligen britischen Kolonien zusammenhalten können. (Mit Material von dpa)

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