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Herzogin Kate: Zurück aus den Ferien übernimmt sie eine schwere Aufgabe

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Von: Annemarie Göbbel

Zurück aus den Sommerferien trifft Herzogin Kate Militärs und Zivilisten, die an der Evakuierung Kabuls beteiligt waren.

Brize Norton – Die gesamte Flotte der Transportflugzeuge der Royal Air Force war im August von Brize Norton aus rund um die Uhr im Einsatz, um verzweifelte Menschen aus Afghanistan zu evakuieren, die vor der Taliban-Offensive fliehen mussten. Herzogin Kate (39) fällt es zu, mit Militärs und Zivilisten zu sprechen, die den größten Militärstützpunkt Großbritanniens als umgebautes Rückkehr-Zentrum erlebt haben.

Herzogin Kate: Zurück aus den Ferien übernimmt sie eine schwere Aufgabe

Herzogin Kate, die gerade von der Hochzeit ihres Bruders aus Frankreich zurückgekehrt ist, wird das nötige Feingefühl zugetraut, mit den zum Teil traumatisierten Menschen zu sprechen und die Arbeit der unermüdlichen Helfer zu würdigen. Die beteiligten Flugzeuge hatten auch Versorgungsgüter wie Kleidung und Babynahrung für die Evakuierten organisiert und transportiert. Ein Rekordflug einer RAF C17 Globemaster hatte 439 Passagiere aus Kabul geholt.

Herzogin Kate lächelt beim Besuch in der RAF Brize Norton.
Herzogin Kate hat eine heikle Aufgaben zu bewältigen. © Steve Parsons/dpa

Über die größte Luftbrücke seit der Berlin-Blockade von 1948 wurden laut „Mail Online“ mehr als 15.000 Menschen bei über 100 Flügen in Sicherheit gebracht. Royal Navy und Armee arbeiteten ohne Pause mit Behörden und Hilfsorganisationen in Afghanistan und im Vereinigten Königreich zusammen, um Unterstützung in Form von Lebensmitteln, Kleidung, medizinischer Hilfe und Kinderspielzeug bereitzustellen.

Herzogin Kate: Auch das Herzogspaar zu Sussex thematisiert politische Themen

Ein Aspekt des Besuchs erfordert von für die Herzogin von Cambridge besonderes Fingerspitzengefühl und könnte der Grund sein, warum nicht Prinz William (39) für den Besuch am Stützpunkt ausgesucht wurde. Royale Experten vermuten, dass Prinz Harry, der am gleichen Tag von Kates Visite seinen 37. Geburtstag feiert, die Lage in Afghanistan thematisieren könnte. Vorauseilend könnten so direkte Vergleiche der Brüder und damit die Konzentration auf Nebenschauplätze, die dem Ernst der Situation nicht angemessen wären, vermieden werden.

Herzogin Kate: Ist politisches Engagement des britischen Königshauses glaubwürdiger?

Im vergangenen Monat war das Herzogspaar von Sussex dafür kritisiert worden, dass es sich mit einer "Wortsalat"-Erklärung zu der Afghanistan-Krise geäußerte hätte, indem es einen plakativen Text quer über ihre ganze Webseite der Archewell-Foundation gelegt hatte, der besagte, sie seien "sprachlos" und fühlten "die vielen Schichten des Schmerzes".

Herzogin Kate blickt gedankenvoll und leicht angespannt vor sich hin.
Herzogin Kate hat eine heikle Aufgabe vor sich. © Imago

In der in den Medien als „langatmig“ bezeichneten Erklärung rief das Paar seine Anhänger dazu auf, Organisationen wie die World Central Kitchen zu unterstützen, sagte aber nicht, wie viel sie persönlich spenden würden oder ob und wie sie selbst helfen würden.

Bislang führten politische Äußerungen des Herzogspaares von Sussex zu Vergleichen mit dem Ex-US-Präsidenten-Paar Michelle und Barack Obama. Auch scheint die Bevölkerung solches Engagement nicht zu honorieren, wie die schleppenden Reaktionen auf die umgestaltete Webseite zeigt. In britischen Umfragen war gar nur eine Person unbeliebter als Herzogin Meghan und Prinz Harry.

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