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Herzogin Kate: Das steckt hinter der geheimnisvollen Kampagne

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Von: Annemarie Göbbel

Fünf Tage lang ließ Herzogin Kate ihre Follower schmoren: „Big Things Starts Small“ war der Satz, bei dem alle rätselten, was er bedeuten könnte.

London – Es hätte auch die Ankündigung einer erneuten Schwangerschaft der Herzogin von Cambridge (39) sein können. Der Text „Big Things Starts Small“ (dt. Große Dinge starten klein), der bei Instagram auf einem Videoschnipsel platziert war, der die Zeilen frisch gedruckt von einem Kopierer auswarf, ließ viel Raum für Spekulationen.

Pure Absicht. Die Herzogin von Cambridge gibt ihren Projekten gerne einen spannenden Auftakt. Jetzt ist das Geheimnis gelüftet. Es geht nicht um ein neues Royal-Baby von Prinz William (39) und auch nicht darum, dass sie einen Prinzessinnen-Titel, statt des Herzogstitel verliehen bekommt (wie wild spekuliert wurde), sondern um ein engagiertes Projekt, das Herzogin Kate jetzt ins Leben gerufen hat.

Herzogin Kate: Das steckt hinter ihrer geheimnisvollen Kampagne

Kate, Herzogin von Cambridge, geht lachend unter einem regenbogenfarbenen Regenschirm zu einem Empfang im Kensington Palace.
Herzogin Kate bereitet mit ihrer Foundation einen Schutzschirm für die Kleinsten aus. © Toby Melville/dpa

In einer ausführlichen Video-Botschaft erklärt Kate die Details, die sie neben der Vatertags- und Geburtstagsplanung für Prinz William zu ihrem Herzensprojekt, bei dem es sich um die Kleinsten der Kleinen dreht, erklärt hat.

Kate hat eine Hilfsinstitution ins Leben gerufen, bei der die frühkindliche Erziehung gefördert werden soll. Dafür hat sie viel Zeit geopfert. Aber die ersten fünf Lebensjahre eines Kindes seien jede Mühe wert und ungemein wichtig für das ganze Leben, teilte sie mit. Forschungen hätten gezeigt, dass diese Zeitspanne das Erwachsenenalter präge. Soziale Herausforderungen wie Sucht, Gewalt, Familienzerfall, Obdachlosigkeit und psychische Gesundheit hätten ihren Ursprung in der frühen Kindheit.

Das Centre for Early Childhood (etwa: Zentrum für frühe Kindheit) soll dabei helfen, eine fröhlichere, mental gesündere und fürsorglichere Gesellschaft zu schaffen. Wie aus Palastkreisen zu hören ist, empfindet Kate die frühkindliche Erziehung als soziales Pendant zur Herausforderung des Klimawandels. Es werde aber nicht mit derselben Ernsthaftigkeit diskutiert, kritisierte die Ehefrau des künftigen Thronfolgers Prinz William.

Herzogin Kate: Sie schärft ihre Rolle als Mitglied des Königshauses

Während ihre Schwägerin Meghan (39) sich mit der Herausgabe eines Kinderbuchs beschäftigt, lässt Kate Taten sprechen und greift gesellschaftliche Missstände an, um den Boden für eine künftig bessere Gesellschaft zu bereiten.

Auch ließ ihr die Gründung der Hilfsorganisation keine Muße für zeitraubende Events wie Royal Ascot 2021, dem sie und Prinz William in diesem Jahr fern blieben, obwohl die Herzogin als Style-Ikone schwer vermisst wurde. Den großen Auftritt überließ die Herzogin diesmal anderen Royals wie Sophie von Wessex (56), der Princess Royal Anne (70) und der ebenfalls schon sehnsüchtig erwartet und erst am letzten Tag erschienen Queen Elizabeth II. (95) persönlich.

Die kleine Marketing-Finte von der Mutter dreier Kinder hat sich gelohnt. Zwei Millionen Follower haben sich das Video zum Launch der Foundation angesehen, bei dem Kate in Nahaufnahme direkt in die Kamera spricht. Well done, Kate!

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