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Herzogin Kate: Ihre Reformpläne, wenn Prinz William erst König ist

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Die Grundsätze Queen Elizabeths II. sind nicht unbedingt alle nach Herzogin Kates Geschmack. Ist William erst König, brennt sie darauf, einige Regeln über Bord zu werfen.

London – Herzogin Kate (40) hat sich vor aller Augen zu einer Königin in spe entwickelt. Prinz William (39) wird nach seinem Vater Charles (73) die britische Krone tragen und Kate wird dann seine Queen Consort, seine Königsgemahlin sein. Welche Regeln dann spätestens fallengelassen werden, darüber hat sich die 40-Jährige längst Gedanken gemacht.

Herzogin Kate: Ihre Reformpläne, wenn Prinz William erst König ist

„Die königliche Familie könnte nicht zufriedener sein“, berichtet ein Insider „Us Weekly“ über den Stand der Herzogin von Cambridge innerhalb der royalen Familie. Dass sie bei der Bevölkerung gelegentlich sogar besser ankommt als ihr Ehemann Prinz William, dürfte ihn sogar stolz machen. Queen Elizabeth II. (96) jedenfalls kann, was ihre Nachfolge betrifft, beruhigt schlafen. Sowohl ihr Sohn als auch ihr Enkel sind absolut repräsentabel.

Herzogin Kate als Repräsentantin neben Jamaikas Außen- und Außenhandelsministerin Kamina Johnson-Smith (li.) während ihrer Karibik-Reise (Symbolbild).

So verwundert es nicht, dass die Monarchin, die Titel, Ehren und Schirmherrschaften nur sehr wählerischer überträgt, die prestigeträchtige Leitung der „Grenadier Guards“ an Herzogin Kate übergeben will. Als „Colonel of the Grenadier Guards“ würde sie Prinz Andrew (62) ersetzen, der seiner militärischen Titel aufgrund des Missbrauchsskandals, der in einem Vergleich endete, enthoben wurde, wohlgemerkt als erste Frau im Amt nach Queen Elizabeth II. persönlich. Kate käme es dann zu, die Regentin bei der Sovereign’s Parade in der Royal Military Academy Sandhurst zu vertreten.

Herzogin Kate: Politische Statements gehören für sie zur modernen Monarchie

Trotzdem hat die dreifache Mutter offenbar schon verlauten lassen, dass sie das Regelwerk verändern möchte, wenn William am Zug ist. Ein Insider aus dem Palast sagt: „Sie ist in den sozialen Medien sehr präsent und hat es sich angewöhnt, TV-Interviews und virtuelle Chats zu geben.“ Das wird sie fortsetzen wollen.

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In einer Monarchie der Moderne will Herzogin Kate politische Statements abgeben können, wie sie und William es auch schon bei der russischen Invasion in der Ukraine per Instagram getan haben. Der alte royale Grundsatz: „Never explain, never complain“, – erläutere nichts, beschwere dich nicht, weicht dann dem „Cambridge way“, wie er schon genannt wird. Auch dass sie auf ihrer Karibik-Reise in Kingston mit Spruchbändern „Nieder mit dem Neokolonialismus“ und „Großbritannien, deine Schuld ist offen“ empfangen wurden, haben ihr gezeigt, dass sich nur mittels politischer Stellungnahmen der Staub der traditionellen Monarchie verziehen kann. Stillhalten wollen die jungen Royals längst nicht mehr.

Rubriklistenbild: © Jane Barlow/dpa

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