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100.000 Euro Steuergelder: Sicherheits-Klage könnte teuer für Prinz Harry werden

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Von: Annemarie Göbbel

Prinz Harry steht mit dem britischen Innenministerium im Rechtsstreit und muss jetzt mit hohen Kosten für sein Klageansinnen rechnen (Fotomontage).
Prinz Harry steht mit dem britischen Innenministerium im Rechtsstreit und muss jetzt mit hohen Kosten für sein Klageansinnen rechnen (Fotomontage). © Seth Wenig/dpa & Victoria Jones/dpa

Gehälter, Anwälte, Kuriere: Harrys Rechtsstreit mit dem britischen Innenministerium kostet den britischen Steuerzahler eine ansehnliche Summe. Sollte der Ex-Royal seine Klage nicht gewinnen, wird die Regierung die Kosten auf ihn umlegen. Das kann teuer werden.

London – In einem beispiellosen Verfahren hat sich der Herzog von Sussex (37) gegen eine Entscheidung des Innenministeriums gewehrt, die ihm verbot, selbst für den Polizeischutz für seine Familie während seines Aufenthalts auf britischem Boden aufzukommen. Teilsieg für Harry: Im ersten Schritt wurde die Klage nicht abgewiesen. Er darf klagen. Doch das bisherige Verfahren kostet die britischen Steuerzahler eine Stange Geld. Sollte der Prinz die Klage verlieren, werden ihm die Kosten aufgebürdet.

Prinz Harrys Wunsch, britische Steuergelder zu sparen, könnte zum Bumerang werden

Der Enkel Queen Elizabeths II. (96) Prinz Harry und seine Frau Meghan Markle (40) verloren ihren Polizeischutz nach ihrer Entscheidung, ihre königlichen Pflichten niederzulegen, um 2020 in Kalifornien ein neues Leben zu beginnen. Harry lag es am Herzen, Frau und Kinder in Großbritannien vor Risiken zu bewahren. Er zog sogar vor den High Court, um Schutz, den er offenbar privat zu bezahlen bereit war, gerichtlich durchzusetzen.

Prinz Harrys Angebot, die Met Police aus eigenen Tasche zu zahlen, solange die Familie sich in London beim Platinjubiläum Queen Elizabeths II. aufhielt, wurde nicht gestattet. Die Sussexes nahmen nur an einem Gottesdienst teil. Aus der guten Absicht des Herzogs, dem Steuerzahler Geld zu sparen, das Gegenteil. Denn der Rechtsstreit hat laut „The Sun“ bisher 90.094,79 britische Pfund an Kosten verursacht. Enthalten seien Kosten für die steuerfinanzierte Rechtsabteilung der Regierung, für Anwälte und Kuriere.

Das Innenministerium würde die Kosten auf den Prinzen umlegen, wenn er verliert

Das Herzogspaar verlässt sich seit seinem Wegzug auf private Sicherheitsteams in den USA, doch diese haben keine Handhabe in Großbritannien und nirgendwo im Ausland. Zudem haben sie keinen Zugang zu Informationen des britischen Geheimdienstes. Sicherheit für seine Liebsten steht für Harry aber an erster Stelle – so entschloss er sich zu dem bisher nie da gewesen Schritt einer Klageeinreichung: Ex-Royal gegen Regierung.

Eine Informationsanfrage an das Royal and VIP Executive Committee brachte die Zahlen nun auf den Tisch. Das Innenministerium behält sich vor, die Anwaltskosten von Harry zurückfordern, sollte er mit seiner Klage vor dem High Court nicht durchkommen. Das Innenministerium sieht die Angelegenheit als Bürde: „Dies ist ein sehr außergewöhnlicher Fall, in dem der Kläger der öffentlichen Hand durch die Verfolgung eines unstrittigen Anspruchs eine beträchtliche Last auferlegt hat“. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, express.co.uk, Instagram

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