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Harry und Meghan: Extrawurst bei Spotify wegen Anti-Impf-Skandal

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Von: Annemarie Göbbel

Herzogin Meghan und Prinz Harry sind unzufrieden mit ihrem lukrativen Spotify-Deal. Viele Stars haben den Dienst wegen angeblicher Impf-Fehlinformationen schon verlassen.

Montecito – Der Musikriese Spotify hat laut Informationen von „Mail Online“ alle Hebel in Bewegung gesetzt, um zu verhindern, dass die Sussexes dem Streaming-Dienst den Rücken kehren. Differenzen über die Verbreitung von Impffehlinformationen über das Coronavirus hatten namhafte Popstars ihre Kataloge aus dem Programm nehmen lassen. Spotify erklärte sich damit einverstanden, dass Meghan und Harry ihren Impfansatz aber über ihre Archewell-Webseite verbreiten können.

Harry & Meghan: Extrawurst bei Spotify wegen Anti-Vax-Skandal

Dieses Zugeständnis war offenbar nötig, da Herzogin Meghan (40) und Prinz Harry (37), die einen 21,5-Millionen-Euro-Podcast-Vertrag mit dem Musikunternehmen haben, so unzufrieden mit dem Vertrag waren, dass sie möglicherweise eine Kündigung erwogen haben. Der Zeitpunkt der Kritik kommt unerwartet. Vor wenigen Tagen erst hatte Herzogin Meghan nach einer langen Pause das Thema ihrer nächsten Podcastfolge verlauten lassen. Im Sommer soll die Serie starten.

Meghan, Herzogin von Sussex und ihr Mann, Prinz Harry nehmen an einem Empfang teil (Symbolbild).
Prinz Harry und Herzogin Meghan können ihre Ansicht auf ihrer Webseite deutlich machen (Symbolbild). © Andrew Milligan/dpa

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Um den Termin nicht zu gefährden, hat das Unternehmen den zweifachen Eltern als Kompromiss angeblich angeboten, eigene Covid-Informationen auf ihrer Archewell-Seite zu veröffentlichen.

Harry & Meghan: Wollen sich vom Impf-Skandal distanzieren

Stars wie Neil Young (76) und Joni Mitchell (78) hatten ihre Angebote Anfang Februar von Spotify entfernt, weil der größte Podcaster, der Stand-up-Comedian Joe Rogan (54), angeblich ungebremst Anti-Impf-Fehlinformationen über die Plattform verbreitete.

Herzogin Meghan und Prinz Harry  besuchen eine Radiostation (Symbolbild).
Meghan und Harry hadern mit ihrem Spotify-Deal (Symbolbild). © Dominic Lipinski/dpa

Das widerspricht zutiefst den Werten, für die Harry und Meghans Archewell Foundation ausdrücklich stehen will. Sie beschreibt sich als „eine globale gemeinnützige Organisation, die Mitgefühl in die Tat umsetzt und Gemeinschaften auf lokaler und globaler Ebene online und offline stärkt und vereint“. Wie auch immer geartete Mobilmache von Impfgegnern lässt sich damit schwer vereinbaren.

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