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Harry und Meghan: Ihr Skandalinterview macht neue Schlagzeilen

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Von: Annemarie Göbbel

Im März gaben Meghan und Harry Oprah Winfrey das explosive Interview voller Vorwürfe an die royale Familie. Jetzt wurde der CBS-Talk für den Emmy-Award nominiert.

Montecito – Das explosive Oprah-Winfrey-Interview von Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) voller Anschuldigungen gegen das britische Königshaus ist für einen der größten US-Fernsehpreise nominiert. „Oprah with Meghan & Harry: A CBS Primetime Special“ ist in der Kategorie „Outstanding Hosted Nonfiction Series Or Special“ für den Emmy-Award nominiert, wie offiziell bestätigt wurde.

Harry und Meghan: Ihr Skandalinterview macht wieder Schlagzeilen

Das Interview war in mehrfacher Weise denkwürdig: Neben den schockierenden Vorwürfen an die „Firma“, wie das britische Königshaus hinter vorgehaltener Hand genannt wird, hatten Herzogin Meghan und Prinz Harry auch angekündigt, eine Tochter zu erwarten. Am 4. Juni kam Lilibet Diana zur Welt und ist das zweite Kind der Sussexes, die ihre royalen Pflichten zuvor niedergelegt hatten und in die USA gezogen waren.

In zwei Stunden Fragen und Antworten zwischen Oprah Winfrey (67), Meghan und Harry war die Tiefe der Zerwürfnisse mit den Royals offengelegt worden. Ein ungenanntes Mitglied der königlichen Familie wurde des Rassismus beschuldigt. Die Herzogin sei lieblos behandelt worden, was dazu führte, dass Meghan im Interview sogar Selbstmordgedanken schilderte.

Prinz Harry und Herzogin Meghan laufen Hand in Hand nebeneinander her.
Räumen Harry und Meghan jetzt auch noch bei den Emmys ab? © Stephen Lock/Imago

Harry und Meghan: Die Anschuldigungen haben eine tiefen Graben hinterlassen

Prinz Harry offenbarte die tiefe Kluft zu seinem Vater, indem er sagte, seine Familie habe ihn finanziell im Stich gelassen. In einem späteren Podcast-Interview legte er nach und warf Prinz Charles (72) und Queen Elizabeth II. (95) indirekt vor, ihn so behandelt zu haben, wie Prinz Charles behandelt worden sei. Dieser hatte offensichtlich unter seiner Internats-Vergangenheit gelitten, schickte seine Söhne aber ebenfalls auf eine externe Schule.

Meghan ließ auch an der Herzogin von Cambridge (39) kein gutes Haar und berichtete im Interview, Kate hätte sie zum Weinen gebracht. Harry nahm Bezug auf seine Beziehung zu Prinz William (39) inmitten von Berichterstattungen, die darstellten, wie zerstritten die Brüder seien und dass dies mit ein Grund gewesen sei, Großbritannien den Rücken zu kehren. Er liebe seinen Bruder, sie seien aber „auf verschiedenen Wegen“.

Harry und Meghan: Die Nominierung erschwert die Aufarbeitung

Seit dem folgenschweren Gespräch hat die Aufarbeitung beidseitig begonnen, dennoch ist keine Ruhe eingekehrt. Dabei hatten diverse Aufeinandertreffen, wie etwa bei der Enthüllung der Diana-Statue in Kensington, die Hoffnung geschürt, die beiden Brüder könnten sich aussprechen. Die Nominierung für die Emmy-Trophäe wird jedenfalls eher nicht dafür sorgen, dass die Uneinigkeiten zwischen königlicher Familie, Meghan und Harry und den Medien bereinigt werden können.

Die Gewinner werden bei den 73. Primetime Emmy Awards am 19. September bekannt gegeben. Das Winfrey-Interview tritt dabei gegen „Searching For Italy“ von Stanley Tucci (60) und „My Next Guest Needs No Introduction With David Letterman“ an. In der gleichen Kategorie nominiert sind außerdem noch „United Shades Of America With W. Kamau Bell“ und die „Vice“-Dokumentationen auf Showtime.

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