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Harry und Meghan: Zoff um Lilibets Taufe in aller Öffentlichkeit?

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Von: Annemarie Göbbel

Die Fans jubelten über den Auftritt von Meghan und Harry in New York. Das Paar wirkte verliebt und gelöst. Doch war das nur schöner Schein? Mikrofon-Aufnahmen lassen zweifeln.

New York City – Es war der lang ersehnter Auftritt von Herzogin Meghan (40) und Prinz Harry (37) im Big Apple nach der Babypause. Die Sussexes hatten sich in vier Tagen ein straffes Programm für ihren Kurztrip zurechtgelegt und ihre Reise mit einer flammenden Rede beim „Global Citizen“-Festival gekrönt. Für verliebte Blicke und schüchterne Umarmungen beim Herzogspaar hatte es mitreißenden Szenenapplaus der Fans gegeben.

Harry und Meghan: Zoff um Lilibets Taufe in aller Öffentlichkeit?

Doch hinter den Kulissen soll es Stress gegeben haben. Ein Insider beruft sich auf Mikrofonmitschnitte, die den Streit aufgenommen haben sollen. Ein Kabel an Harrys Hose, das bei einer Umarmung beim Besuch in Harlem sichtbar wurde, die ständige Präsenz von Kamerateams und Meghans Verhüllung in Mäntel trotz sommerlicher Temperaturen hatten zu der Vermutung geführt, dass das Paar die Reise für ihre Deals mit Netflix und Spotify aufzeichnen ließ.

Herzogin Meghan in einem magentafarbenen Outfit beim Besuch einer Schule in Harlem unterwegs in New York
Herzogin Meghan in einem wunderschönen Look in Magenta in Harlem beim Besuch einer Schule. © Richard Drew/dpa

Grund des Streits war offenbar die Taufe der kleine Lilibet Diana (3 Monate). Herzogin Meghan möchte scheinbar, dass ihre Tochter in der St. George’s Kapelle von Schloss Windsor in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wird. Und das so schnell wie möglich.

Die Kinder Prinz Williams (39) und Herzogin Kates (39) – Prinz George (8), Prinzessin Charlotte (6) und Prinz Louis (3) – wurden alle getauft, als sie zwischen zwei und drei Monaten alt waren. Es ist die Kirche, in der sie Ehemann Harry das Ja-Wort gab und in der auch Sohn Archie (2) 2019 übers Taufbecken gehalten wurde. Prinz Harry findet den Wunsch eher unangebracht.

Harry und Meghan: Warum Meghan die Taufe in England so wichtig sein könnte

Laut „Page Six“ waren die Mikros auch bei der Auseinandersetzung über das Thema Taufe an. Ein Insider gab die Informationen an die Medien weiter. Nach der Visite in New York wollte das Herzogspaar nach London fliegen, aber Prinz Harry hat es sich scheinbar wieder anders überlegt. Er versuchte Meghan seine Position zu erklären.

Die Versöhnung mit der britischen Royal-Family scheint noch immer auszustehen, ein Treffen und eine Aussprache zwischen Herzogin Meghan und Prinz Harry mit Queen Elizabeth II. (95) & Co. wären notwendig, bevor über eine Taufe nach dem Ausstieg nachgedacht wird. Noch dazu hat die kleine Lilibet Diana, die im Juni das Licht der Welt erblickte, ihre königliche Verwandtschaft noch nicht mal kennengelernt.

Harry und Meghan: Warum Prinz Harry anderer Ansicht ist

Prinz Harry wolle seiner Familie etwas mehr Zeit geben, um die Wogen zu glätten. Er würde eine kleine Taufe für Lilibet in Kalifornien vorziehen. Doch Meghan sieht das angeblich anders. Vielleicht spielt in ihren Überlegungen die Tatsache eine Rolle, dass eine Position in der Thronfolge nur dann eingenommen werden kann, wenn man durch die Church of England getauft wurde. Auch im Hinblick auf einen royale Titel wie Prinz oder Prinzessin könnte der Umstand ein wichtiger Punkt sein. Diese Möglichkeit könnte Meghan nicht vergeben wollen.

Prinz Harry deutet auf etwas, Meghan versucht vergeblich zu sehen, was er meint und spielt nervös mit den Fingern
Prinz Harry und Herzogin Meghan: Offenbar gibt die Taufe Lilibets Anlass zu Diskussionen. © Imago

Der Insider will gehört haben, dass Meghan Harry im Streit vorgeworfen haben soll, sich auf die Seite seiner Familie zu stellen. Danach soll die Herzogin die Suite im Carlyle-Hotel verlassen und Prinz Harry das Abendprogramm alleine bestreiten haben lassen. Doch das ist noch nicht alles.

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Harry und Meghan: Am Ende der New-York-Reise sei es zur Versöhnung gekommen

Prinz Harry hätte Meghans Designer-Garderobe für den Kurztrip überzogen gefunden. Meghan war im Loro-Piana-Mantel, der preislich in der vierstelligen Liga spielt, beim Besuch einer Schule in Harlem gekommen. Die meisten Schülerinnen und Schüler bekommen dort Essensgeld.

Immerhin: Beim Rückflug im Privatjet hätte sich Meghan entschuldigt und das Herzogspaar hätte die Diskussion auf einen späteren Zeitpunkt verschoben, um die Lage neu zu beurteilen. Sie waren sich einig, dass die Taufe einen Streit nicht wert sei, so teilte es der Insider mit.

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