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Das Brautkleid von Herzogin Meghan: Alles zum Designer und zum Preis

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Das Brautkleid von Herzogin Meghan vereinte Moderne und Klassik. Ein puristischer Schnitt traf auf eine auffallende Schleppe – und die Herzogin trug bei ihrer Vermählung ein besonderes Accessoire.

London – Am 19. Mai 2018 gaben sich die US-amerikanische Schauspielerin Meghan Markle (39) und Prinz Henry Charles Albert David (36), besser bekannt als Prinz Harry, das Jawort. Die Trauung fand auf Windsor Castle statt, einer der Hauptresidenzen der britischen Königsfamilie. Herzogin Meghan trug ein weißes Seidenkleid in minimalistischem Stil, das bereits im Vorfeld für Gesprächsstoff gesorgt hatte.

Das Brautkleid von Herzogin Meghan: Geschichte und Entstehung

Es ist eine Tradition im britischen Königshaus, dass über das Kleid der Braut im Vorfeld nichts verraten wird. So geschah es auch bei der Trauung von Herzogin Meghan und Prinz Harry. Erstmals der Öffentlichkeit gezeigt wurde es, als Meghan vor der Kirche von Windsor Castle eintraf.

Die Braut von Prinz Harry hatte sich Hochzeitskleid von Clare Waight Keller (50), Kreativdirektorin bei Givenchy, entschieden. Damit fiel ihre Wahl auf ein französisches Modehaus und eine britische Designerin. Sie folgte damit der Tradition anderer royaler Bräute, für die Hochzeitskleider Entwürfe einheimischer Designer zu bevorzugen.

Die Schneiderarbeiten an Herzogin Meghans Kleid dauerten fast 4.000 Stunden. Der exakte Preis der Robe wurde nicht verraten. Gerüchten zufolge soll die Robe aber einen Wert von umgerechnet rund 112.000 Euro haben!

Prinz Harry und Herzogin Meghan verlassen nach ihrer Trauung gemeinsam die St George’s Chapel.
Herzogin Meghans Brautkleid entzückte nicht nur ihren Mann Prinz Harry. © IMAGO / Starface

Das Brautkleid von Herzogin Meghan: Die Wahl der Designerin

Meghan traf Clare Waight Keller erstmals im Jahr 2018. Mit ihrer Wahl wollte sie laut Experten deren Erfolg bei Givenchy würdigen. Zuvor ebenfalls im Gespräch für das Design des Brautkleids waren unter anderem

Sarah Burton war übrigens bereits für den Entwurf von Herzogin Kates (39) Brautkleid verantwortlich.

Das Brautkleid von Herzogin Meghan: Schnitt und Design

Herzogin Meghan hatte ihr Brautkleid nach eigenen Angaben selbst erst kurz vor der Zeremonie erstmals vollständig gesehen. Den Stil hielt die Designerin in enger Absprache mit der Braut puristisch. Das skulpturale Design mit U-Boot-Ausschnitt und langen Ärmeln wurde durch eine fünf Meter lange, mit Blüten bestickte Schleppe ergänzt. Als Material für das Kleid kam doppelt gewebte Seide in der Farbe Weiß zum Einsatz. Der Schleier bestand aus Seide und Organza.

Meghan trug dazu ausgewählten Schmuck: Ihr Diadem wurde im Jahr 1923 für Queen Mary (85, † 1953) gefertigt und ihr von Queen Elizabeth II. (94) leihweise übergeben. Auch ihr Ehering stammte von der Königin. Die weiteren Schmuckstücke kamen aus dem Juwelierhaus Cartier.

Gemäß eines traditionellen britischen Hochzeitsbrauchs hat eine Braut bei der Trauung unter anderem „etwas Blaues“ bei sich. Meghans „something blue“ wurde in ihren Schleier eingenäht: Es war ein Stück des Kleides, das sie bei ihrem ersten Date mit Prinz Harry getragen hatte.

Prinz Harry und Herzogin Meghan verlassen gemeinsam nach ihrer Trauung die St George’s Chapel.
Der Schleier von Prinz Harrys Braut verbarg einige versteckte Symbole. © IMAGO / i Images

Das Brautkleid von Herzogin Meghan: Ein Schleier voller Symbole

Es hat im britischen Königshaus Tradition, ein Brautkleid mit Symbolen zu versehen. Im Falle der Robe von Herzogin Meghan fiel aber der Schleier besonders auf: Er war mit 53 Blumen bestickt. Jede von ihnen stand für ein Land des britischen Commonwealth. Darüber hinaus entschied Meghan sich für zwei zusätzliche Blüten: die kalifornische Mohnblume aus ihrem Geburtsstaat in den USA und die Winterblüte, die im Garten des Kensington-Palastes wächst. Experten sind der Ansicht, mit den zwei Extrablüten wollte die Braut ihre alte und neue Heimat symbolisieren. Darüber hinaus zierten Weizenähren den Schleier. Sie stehen für Nächstenliebe.

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