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Herzogin Meghan: Schlägt das britische Königshaus jetzt zurück?

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Von: Annemarie Göbbel

Nach den dauernden Vorwürfen der Herzogin hat das britische Königshaus scheinbar genug. Dass der Palast auch anders könnte, zeigen die jüngsten Ereignisse.

Windsor – Der Buckingham-Palast und die royale Familie haben sich jede Menge Anschuldigungen seitens der Herzogin von Sussex (39) anhören müssen. Es könnte sein, dass der Palast auf typisch zurückhaltende Art und Weise einen dezenten Hinweis gegeben hat, der dennoch unmissverständlich die Machtverhältnisse klarmacht.

Schweigen war die erste Reaktion, die auf die massiven Vorwürfe wie Rassismus und emotionale Kälte im Skandalinterview mit Oprah Winfrey (67) gefolgt war. Beim jüngsten Streit um den Namen Lilibet lenkte die Queen (95) sogar ein, um dem Pingpong-Streit zwischen dem Palast, den Medien und den Ex-Senior-Royals Meghan und Harry (36) endlich Herr zu werden.

Herzogin Meghan: Schlägt das britische Königshaus jetzt zurück?

Herzogin Meghan spricht mit den Händen während eines Schulbesuchs in Dagenham, UK.
Stimmen die Gerüchte um Herzogin Meghan? Die Streitigkeiten kommen nicht zur Ruhe. (Symbolbild) © Imago

Doch seit etwa einem Monat gibt es neue Vorfälle, die kein gutes Licht auf die Herzogin werfen: Eine E-Mail von Jason Knauf, dem damaligen Pressesprecher der Sussexes, fand sich plötzlich bei der Zeitung „The Times“ wieder. Darin wurden Mobbing-Vorwürfe gegenüber der Herzogin von Sussex erhoben. Sie hätte zwei persönliche Assistenten schikaniert, bis diese gekündigt hätten. Es gäbe Zeugen für ihr inakzeptables Verhalten.

Adressat der E-Mail war angeblich Simon Case (43), der damaligen Privatsekretär des Herzogs von Cambridge (39) und heutige Kabinettssekretär. Auch die involvierte Leiterin der Personalabteilung des Palastes wird zitiert, sie sei der gleichen Ansicht gewesen und hätte die Lage „sehr ernst“ eingeschätzt.

Herzogin Meghan: Eine unabhängige Untersuchung wurde eingeleitet

Der Buckingham-Palast hat sofortige Aufklärung angekündigt und eine unabhängige Untersuchung eingeleitet. Ein Palast-Sprecher sagte, man sei „eindeutig sehr besorgt“ über die Anschuldigungen und fügte hinzu: „Mitglieder des damaligen Personals, einschließlich derer, die den Haushalt verlassen haben, werden gehört, um zu sehen, ob Lehren aus den Vorfällen gezogen werden können.“

Der jüngste Streit um den Namen des zweiten Kindes der Sussexes, Lilibet, hatte die Queen dazu gebracht, mit Grundsätzen des Empires zu brechen. Ihre Majestät hatte verfügt, dass „Unwahrheiten“, die künftig über die königliche Familie in der Öffentlichkeit verbreitet würden, seitens des Palastes richtig gestellt werden sollten.

Herzogin Meghan: Sie beharrt auf ihrem Standpunkt

Falls die Mobbingvorwürfe gegen Meghan ein subtiler Warnschuss des Palastes in Richtung Herzogin von Sussex war, hat ihn diese nicht verstanden oder will ihn nicht verstehen.

Prinz Harrys Ehefrau fordert eine Punkt-für-Punkt-Aufschlüsselung der Vorwürfe und hat ihre Anwälte alle Dokumente und Unterlagen anfordern lassen. Meghan bleibt bei ihrem Standpunkt, das Personal sei nicht fit für den Job gewesen und hätte nicht mit dem Druck für sie zu arbeiten umgehen können. Es hätte auch nicht verstanden, wie sie Dinge angegangen sei, will eine Quelle laut britischer Medien wissen.

Meghan lässt über ihren Sprecher ausrichten, sie sei traurig über den jüngsten Angriff in Bezug auf ihren Charakter. Sie sei selbst Opfer von Mobbing gewesen und fühle sich zutiefst verpflichtet, diejenigen zu unterstützten, die Schmerz und Trauma erlebt hätten.

Herzogin Meghan: Rückkehr nach England wird immer unwahrscheinlicher

Ausgerechnet jetzt ist das Buch „Battle of Brothers“ (dt.: Kampf unter Brüdern) von Robert Lacey (77) erschienen, das als Vorabdruck in den britischen Medien kursiert. Darin zitiert der Autor einen Höfling des Kensington-Palastes, der gesagt haben soll: „Meghan stellte sich als das Opfer dar, aber sie war der Tyrann. Die Leute fühlten sich von ihr überrollt.“

Die Lage bleibt angespannt. Ein Berg unbereinigter Streitigkeiten liegt zwischen den Brüdern Prinz William und Prinz Harry, die noch im Juni zur Einweihung der Diana-Statue anlässlich des 60. Geburtstags ihrer verstorbenen Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997) aufeinander treffen werden.

Der Herzog von Sussex muss noch Postion beziehen, die Herzogin hat bereits Position bezogen.

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