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Herzogin Meghan: Hat sie Michelle Obama als Unterstützung verloren?

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Von: Annemarie Göbbel

Die Zeichen stehen auf Rückzug: Ex-First Lady Michelle Obama kappt die Verbindung zum Herzogspaar von Sussex. So steht es um die Gemeinsamkeiten.

Montecito – Während sich Prinz Harry (36) und Barack Obama (60) seit vielen Jahren von offiziellen Terminen und Staatsbesuchen kennen und offenbar auch schätzen, freundeten sich Herzogin Meghan (40) und Michelle Obama (57) während eines 2019 von Meghan für die amerikanische „Vogue“ geführten Interviews mit der einstigen First Lady an. Was als Anfang einer Freundschaft gesehen wurde, findet keine Fortsetzung. Unterschiedliche Wertansätze könnten der Grund sein.

Herzogin Meghan: Hat sie Michelle Obama als Freundin verloren?

Im Mai 2019 gratulierte Michelle Obama Herzogin Meghan und Prinz Harry voller Wärme bei Twitter zu Archies (2) Ankunft auf der Erde. Barack und sie seien so begeistert und könnten es kaum erwarten, ihn kennenzulernen. Bei der Geburt von Baby Lilibet Diana Anfang Juni 2021 blieb eine Gratulation in Social Media aus. Als Barack Obama seinen Geburtstag am 4. August mit Hunderten von prominenten Gästen auf der Luxusinsel Martha’s Vineyard feierte, waren die Sussexes nicht eingeladen. Meghan beging ihren 40. Geburtstag am gleichen Tag im Kreise ihrer Familie.

Herzogin Meghan mit vieldeutigem Lächeln auf ihrer Afrikareise.
Hat Herzogin Meghan Sympathien verspielt? © Facundo Arrizabalaga/dpa

Obwohl die Rechtsanwältin und Autorin Obama nie ein öffentliches Wort der Kritik verloren hat, lässt sich die Veränderung der Beziehung anhand der Umstände und Handlungen in den letzten beiden Jahren gut einschätzen. Es war sicher irritierend für die Gattin des 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten zunehmend Parallelen des „Geschäftsmodells“ festzustellen.

Herzogin Meghan: Lässt sich das Erfolgsmodell der „Obamas“ übertragen?

Doch bereits der Ausstieg verlief ähnlich. Während Barack Obamas Ende der Amtszeit ein Deal mit Netflix folgte, den Michelle an Land zog, streckten sich auch die Sussexes nach einem lukrativen Projekt mit dem Streaming-Giganten aus. „Becoming: Meine Geschichte“ war Michelle Obamas Biografie, die 2018 erschien, gefolgt von Barack Obamas Werk „A Promised Land“, das im November 2020 herauskam. Das Herzogspaar von Sussex hält das britische Königshaus mit der Ankündigung von Prinz Harrys Memoiren in Atem. Bei Talkmasterin Oprah Winfrey (67) war das Präsidentenpaar 2011 in der Show. Im März dieses Jahres schockten Harry und Meghan mit ihrem Enthüllungsinterview bei Oprah.

Weiter gehts mit Herzogin Meghans Geburtstagskampagne „40x40, bei der sie prominente Freunde dazu aufrief, Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf nach der Coronakrise zu unterstützen. Erinnert irgendwie stark an Barack Obamas „Give 60 for 60“-Initiative, bei der er für 6, 60 oder 600 Dollar Spenden für den guten Zweck warb.

Herzogin Meghan: Hat sie damit Sympathien und Vertrauen verspielt?

Es geht immer so weiter, die fleißigen Obamas sind offenbar eine stete Quelle der Inspiration: 2010 widmete Obama seinen Töchtern ein Buch „Of Thee I Sing: A Letter to My Daughters“, Meghan publizierte 2021 das Kinderbuch „The Bench“, obwohl sie vorher noch nie ein Buch geschrieben hatte.

In einem Interview von „Access Interview“ antwortete Michelle Obama auf die mögliche Parallelwelt angesprochen, sehr weise und hintergründig mit einer Metapher. Das Scheinwerferlicht im öffentlichen Dienst sei sehr hell, grell und heiß, die meisten verstünden das nicht, müssten sie auch gar nicht. Sie selbst denke immer daran, dass es beim Dienst für das Volk nicht um sie ginge. „Es geht um die Leute, für die wir da sein wollen.“

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