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Herzogin Meghan: Mit elf Jahren war sie schon eine Feministin

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Von: Annemarie Göbbel

Herzogin Meghan feierte mit elf Jahren den ersten Erfolg im Kampf für mehr Gleichstellung. Seitdem hat sie das Thema zur Lebensaufgabe erklärt und schon viel bewegt.

Montecito – Dass nur Frauen als Zielgruppe eines Werbespots für Geschirrspülmittel angesprochen wurden, fand Meghan (40) früh fragwürdig. „Ich finde es nicht richtig, dass Kinder mit dem Gedanken aufwachsen, dass nur Mama alles macht“, sagte die damals 11-Jährige in einem Interview mit „Nick News“, einer Kinderplattform in Netz und TV. Sie schrieb dem Hersteller, der Spot wurde geändert. Seitdem ist Gleichberechtigung Herzogin Meghans großes Thema.

Herzogin Meghan: Mit 11 Jahren war sie schon eine Feministin

Nun könnte man der Herzogin von Sussex vorhalten, dass sie sieben Jahre lang eine Rolle in der Serie „Suits“ gespielt hat, deren Figur Rachel häufiger nur im Handtuch anzutreffen war, bis es Meghan reichte und sie sich gegen weitere Sexualisierungen verwahrte: „Ich glaube, ab einem gewissen Punkt fühlt man sich stark genug, um Nein zu sagen.“

Herzogin Meghan spricht vor Kindern in Südafrika, um sie mit Selbstbewusstsein auszustatten (Symbolbild).
Herzogin Meghan besucht die Initiative in Nyanga, die Kinder über Rechte, Selbstbewusstsein und Sicherheit aufklärt. © Doug Peters/Imago

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Herzogin Meghan: Erklärte in einem Interview auch Ehemann Prinz Harry zur Feministin

2015 trat die Herzogin bereits beim Internationalen Frauentag der UN auf und traf bei ihrer Rede den Nerv der Zeit. Sie setzte sich für eine Beschleunigung des von der „UN Women“ geforderten Verfallsdatum für die Ungleichheit der Geschlechter im Jahr 2030 ein. „Elf Prozent in 20 Jahren? Ich bitte Sie. Das muss sich ändern“, polterte sie vor versammelter Mannschaft.

Nach Reisen mit World Vision 2016 nach Ruanda kämpfte sie für den Zugang zu sauberem Wasser, Mädchen müssten zur Schule, nicht Wasserholen. Nach zwei Indien-Trips 2017 verfasste die zweifache Mutter ein Essay über die Stigmatisierung der Menstruation in Entwicklungsländern und setzte sie sich für eine Verbesserung des Zugangs zu Mädchenlatrinen ein, deren Fehlen ein echtes Problem für 63 Millionen Mädchen im Teenageralter darstellt.

Seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry (37) hat sich ihr Netzwerk erweitert, man vergleicht sie mit Diana (36, † 1997), die Themen bleiben gleich: Gleichstellung, Bildung, Ungerechtigkeiten. Im Wortwechsel mit der Feministin Gloria Steinem (87) erklärte Meghan kurzerhand auch den Enkel Queen Elizabeths II. (95) zur Feministin. Meghan: „Es schließt sich nicht gegenseitig aus, Feministin zu sein und feminin zu sein.“ Steinem daraufhin: „Nun, man kann Feministin sein und gleichzeitig männlich und ein Mann.“ Darauf Meghan: „Wie mein Mann“!

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