1. 24royal
  2. Großbritannien
  3. Herzogin Meghan

Herzogin Meghan: US-Politiker wollen ihr den Titel wegnehmen

Erstellt:

Von: Annemarie Göbbel

Herzogin Meghans öffentliche Forderung nach bezahlter Elternzeit stößt nicht überall auf Gegenliebe. US-Politiker drängen die britische Königin sogar, ihr den Titel zu entziehen.

Montecito – Herzogin Meghan (40) hat sich in einem offenen Brief für bezahlte Elternzeit eingesetzt. Ihr Plädoyer bringt US-Politiker aus zwei Gründen in Rage. Meghans Glaubwürdigkeit wird angezweifelt und die Verwendung ihres royalen Namen bringt so großen Unmut mit sich, dass die Forderung laut wurde, die britische Königin möge Herzogin Meghan den Titel aberkennen.

Herzogin Meghan: US-Politiker wollen ihr den Titel wegnehmen

Die Herzogin von Sussex hat sich als Mutter zweier Kleinkinder vor Kurzem für bezahlten Elternurlaub in Amerika eingesetzt. Sie berichtet in dem Brief, für sie sei es etwas Besonderes gewesen, wenn ihre hart arbeitenden Eltern sie für 4,99-Dollar (4,28 Euro) in die Salatbar-Kette Sizzler ausgeführt hätten.

Herzogin Meghan bei einer Ansprache auf ihrer New-York-Tour
Herzogin Meghans Titel wird kritisch betrachtet. © John Angelillo/Imago

Leidenschaftlich untermauerte sie ihren Schulterschluss mit der nicht privilegiert lebenden Bevölkerung: Keine Familie sollte sich entscheiden müssen, den Lebensunterhalt zu verdienen oder sich um ihr Kind zu kümmern. Offen räumte die Herzogin ein, sie und Prinz Harry (37) seien trotz der Unterstützung, die sie sich leisten könnten, manchmal überfordert gewesen.

Herzogin Meghan: Reaktionen auf ihren offenen Brief sind gemischt

Die Reaktionen sind zwiespältig. Die Herzogin nutze ihren britischen Titel und ihre Ehe mit dem Herzog von Sussex dazu, um sich in die US-Politik einzumischen, ist laut Dailymail einer der Vorwürfe. Er frage sich, warum Queen Elizabeth II. (95) ihr und Prinz Harry nicht die offiziellen Titel entzögen, so der Abgeordnete Jason Smith (41).

Noch mehr spannende Adels-Themen finden Sie in unserem kostenlosen Newsletter, den Sie gleich hier abonnieren können.

Eine andere Republikanerin, Lisa McClain (55), äußerte gegenüber Dailymail, Meghan habe "unglaublich wenig Bezug" zu den Amerikanern und solle "bei der Schauspielerei bleiben, anstatt zu versuchen, Politik zu machen". "Das Letzte, was wir jetzt brauchen, sind reiche Prominente, die dem amerikanischen Volk ihre liberalen Vorstellungen aufzwingen", fügte sie hinzu.

Herzogin Meghan: Ein gelöschtes Posting gibt Rätsel auf

Für jemand, der wie Meghan für knapp 14.000 Euro pro Jahr auf eine Privatschule ging, scheint es mit dem Armutsbekenntnis nicht weit her zu sein. Auch ein von Dailymail veröffentlichtes Instagram-Posting Meghans kostet sie Glaubwürdigkeit. Der angeblich von ihr gelöschte Post aus dem Jahr 2013 zeigt das hochpreisige Restaurant „Musso and Frank“ am Hollywood Boulevard: „Hier habe ich mit meinem Vater nach jedem Stepp- und Ballettunterricht zu Mittag gegessen. Glücklich. Vielen Dank. Mehr bitte #mussos #hollywood“.

Herzogin Meghan hält ein Microfon in der Hand und spricht zu einer Menschenmenge.
Herzogin Meghan Einsatz für bezahlte Elternzeit stößt bei US-Politikern nicht auf Gegenliebe. © Sonia Moskowitz Gordon/Imago

Klingt nicht nach der im offenen Schreiben erwähnten Salat-Bar. Stimmen dieser Art ist die Herzogin allerdings gewohnt. Schon bei Harry und Meghans Investition bei Ethic waren Zweifel an den Absichten der Sussexes geäußert worden.

Auch interessant