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Harry & Meghan: Ihre Firma Archewell soll ein Imperium werden

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Von: Annemarie Göbbel

Herzogin Meghan und Prinz Harry wollen den Markennamen „Archewell“ in den USA schützten lassen, doch der Antrag wurde zurückgewiesen. Die beiden müssen erst nachbessern.

Montecito – Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) haben sich offenbar viel vorgenommen, als sie „Archewell“ ins Leben riefen. Geplant war die Firma als Dachmarke, um viele Dinge zu unterstützen, die den Ex-Senior-Royals am Herzen liegen, nicht nur als Spendenorganisation.

Harry und Meghan: Ihre Firma Archewell soll ein Imperium werden

Doch noch ist der Traum Herzogin Meghans und Prinz Harrys, Gründer einer globalen Organisation mit internationalen Ambitionen zu sein in weiter Ferne. Denn die beiden Anträge, einerseits die Spendenorganisation „Archewell Foundation“, anderseits die Podcast-Firma „Archewell Audio“ in den USA markenrechtlich zu schützen, wurden laut „Mail Online“ vorerst vom US-Patent- und Markenamt zurückgewiesen.

Prinz Harry und Herzogin Meghan Prinz Harry während ihres Besuchs im Kanada-Haus (Symbolbild).
Herzogin Meghan und Prinz Harry arbeiten weiter daran, Archewell zu vergrößeren (Symbolbild). © Daniel Leal-Olivas/dpa

Jetzt hätten die Herzogin und der Herzog von Sussex sechs Monate Zeit, offene Fragen zu beantworten, sonst würden die Anträge erlöschen, so das britische Onlineportal. Das Herzogspaar hätte angegeben „Archewell Audio“ diene der „Erstellung, Entwicklung, Produktion und dem Vertrieb von Podcasts, Audioprogrammen, Musik und Hörbüchern“. Auch die Angaben „Live-Podcast-Auftritte, Live-Bühnenauftritte, Live-Musikauftritte und Live-Hörbuchlesungen“ seien dem Amt zu unspezifisch. Handle es sich um Dienstleistungen im Entertainment-Bereich und welche Art Live-Auftritte seien geplant, hätte das Amt als Nachfragen zurückgespielt.

Harry und Meghan: Kein glückliches Händchen im Markenrecht

Die schöne Namensidee von Prinz Harry und der Herzogin reicht zur Firmengründung leider nicht aus. Der Name Archewell stammt vom griechischen Wort „arche“, was so viel wie „Quelle des Handelns“ bedeutet und auch bei der Namensfindung ihres zweijährigen Sohnes Archie Mountbatten-Windsor eine Rolle spielte.

Es wäre sicher einfacher, sich vor Bekanntgabe und Nutzung des Firmennamens um das Markenrecht zu kümmern. Auch beim Timing der Veröffentlichung des Namens der kleinen Tochter Lilibet Diana gab es Stress, weil der Zeitpunkt der Domain-Registrierung und die Abstimmung mit Queen Elizabeth II. zu unnötigen Fragen führte.

Mit der Firmengründung von Archewell stoßen Herzogin Meghan und Prinz Harry erneut auf Schwierigkeiten. Herzogin Meghan und Prinz Harry hatten nach der Niederlegung ihrer royale Rechte und Pflichten zugestimmt, die klangvolle Marke „Sussex Royal“ nicht mehr zu verwenden. Das führte dazu, dass das Herzogspaar im Mai 2021 einen freiwilligen Liquidator ernannte, um ihre Wohltätigkeitsorganisation MWX (vorher Sussex Royal) am Standort London aufzulösen.

Ein halbes Jahr sollte aber ausreichen, um offene Fragen zu klären und die großen Ambitionen, die man an der Patentamt-Einreichung ablesen kann, auch in ein solides Fundament zu gießen.

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