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Ungewissheit wächst: Prinz Harrys umstrittene Memoiren sorgen für Aufregung

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Von: Annemarie Göbbel

Prinz Harrys angeküdigte Memoiren machen der britischen Königsfamilie hinter den Kulissen zu schaffen (Fotomontage)
Prinz Harrys angekündigte Memoiren machen der britischen Königsfamilie hinter den Kulissen zu schaffen (Fotomontage). © Aaron Chown/Dominic Lipinski/dpa

Prinz Harry mit Schrecken erwartete Memoiren waren für Herbst angekündigt. Doch der Verlag hüllt sich in Schweigen. Im Palast rumorte es, die Nerven liegen zunehmend blank: Wurden sie verschoben oder kommt es bald erneut zum Eklat?

London – Palast-Insider waren offenbar überrascht, als sie erfuhren, dass Prinz Harrys (37) angekündigte Memoiren, die wiederholt familiäre Wunden aufreißen könnten, nicht auf der Liste des Verlegers Penguin Random House aufgeführt werden. Die britische Presse spekuliert nun über das angebliche Enthüllungsbuch des Royals, das Ende 2022 erscheinen sollte. Da der Prinz kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es um seine Kindheit oder Erziehung geht, ist an Aufatmen nicht zu denken.

Prinz Harry: Royal-Insider wundern sich über die Verzögerung seiner Memoiren

Gegenüber „The Sun“ teilte der Insider mit, dass das Buch auf der Liste des Verlags stehen müsste. Er räumt zwar auch eine Grauzone ein: „Es sei denn, sie planen eine Überraschung oder es gab eine Verzögerung“. Der Verlag äußerte sich auf Nachfrage der „Sun“ offenbar ausweichend. Nicht jedes Buch müsse auf der Liste stehen, man könne daher keine Schlüsse daraus ziehen, hieß es.

Bereits im Frühjahr hatte es Gerüchte über eine Verzögerung bei Harrys Autobiografie gegeben. Berichten von „The Times“ zufolge ging es um Unruhe und Entlassungen im Presseteam von „Archewell“, Meghan Markles (40) und Prinz Harrys Gründung zur Realisierung ihrer Projekte. Spekulationen legten nahe, dass die Vermarktung auf der Strecke geblieben sei, weil es an Mitarbeitern fehlte. Das Buch selbst hatte der Herzog von Sussex offenbar mit dem amerikanischen Ghostwriter J. R. Moehringer (57) erarbeitet.

Prinz Harry hatte einen „Bericht aus erster Hand über mein Leben“ angekündigt

Die ersten Ankündigungen dürften Queen Elizabeth II. (96), Prinz Charles (73) und Prinz William (40) das Blut in den Adern gefrieren lassen haben. In Harrys persönlichem Statement hieß es: „Ich schreibe dies nicht als Prinz, der ich geboren wurde, sondern als der Mann, der ich geworden bin“. Inzwischen gab es jedoch beidseitige Bemühungen der Aufarbeitung, nachdem Meghan Markle und Prinz Harry bei Oprah Winfrey (68) viel Porzellan zerschlagen hatten.

Es gab Annäherungen und erste zarte Bande durch die Geburt von Tochter Lilibet (1) und ihrer Benennung nach dem Kosenamen ihrer Urgroßmutter sowie durch den Besuch der vollzähligen Familie anlässlich des 70. Thronjubiläums Queen Elizabeths II. in London und geheime Treffen im Vorfeld. Doch Stiefmutter Camilla (74), Herzogin von Cornwall wird als mögliche Quelle für weitere negative Schlagzeilen gehandelt. Verwendete Quellen: thesun.co.uk, Twitter, mirror.co.uk

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