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Lilibet Diana: Briten wenden sich von Sussex-Baby Lilibet Diana ab

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Von: Annemarie Göbbel

An der Taufe der kleinen Lilibet Diana scheiden sich die Geister der Briten. Eine Umfrage soll die Meinungen abfragen. Das Ergebnis überrascht in seiner Härte und Eindeutigkeit.

London – Prinz Harrys (36) und Herzogin Meghans (40) Sohn Archie (2) wurde zwei Monate nach seiner Geburt in einer privaten Zeremonie in der St. George‘s Chapel in Windsor getauft. Die kleine Lili, die am 4. Juni das Licht der Welt erblickte, könnte ebenfalls in der ehrwürdigen Kirche aus dem 13. Jahrhundert ihre Taufe erhalten, sollte die königliche Familie zustimmen.

Lilibet Diana: Briten wenden sich von Meghans und Harrys Baby ab

Harry und Meghan wünschen sich angeblich eine Taufe in Windsor, dort, wo sie sich im Mai 2018 auch das Jawort gegeben haben. Schon seit Prinz Harrys Rückkehr nach England zur Enthüllung der Diana-Statue zu Ehren seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997) gab es Insider-Stimmen (Dailymail), die aus Harrys Mund gehört haben wollten, dass er und Ehefrau Meghan Töchterchen Lilibet Diana genau wie ihren Bruder in St. George’s taufen lassen wollen. Es mache ihnen [Meghan und Harry] nichts aus, solange zu warten, bis die Umstände es erlauben würden.

Herzogin Meghan und Prinz Harry stehen nebeneinander und halten Händchen (Symbolbild).
Meghan und Harry wollen eine traditionelle Taufe für Baby Lili. © i-Images/Imago

Fragt man die Briten nach ihrer Sicht, sollte Lilibet Diana auf keinen Fall in Schloss Windsor ihre Taufsakramente erhalten. Laut einer Umfrage des britischen Express unter 24.621 Usern, die zwischen dem 29. Juli und dem 3. August stattfand, sprach sich die überwältigende Mehrheit der Wähler, nämlich 96 Prozent, dafür aus, dass Herzogin Meghan und Prinz Harry ihre Tochter nicht auf Schloss Windsor taufen lassen sollten. Nur drei Prozent der Wähler waren der Meinung, dass die kleine Lilibet auf Schloss Windsor getauft werden müsste, ein Prozent konnte sich nicht entscheiden.

Damit nicht genug. Viele Kommentatoren forderten sogar leidenschaftlich, dass die Sussexes „ganz wegbleiben“ sollten, da sie nicht willkommen seien.

Auch differenzierte Meinungen waren zu lesen, eine Userin schrieb: „Während Meghan und Harry vielleicht denken, dass es nur um sie geht, geht es in Wirklichkeit um das Kind und seine Beziehung zu Gott.“

Lilibet Diana: Das britische Königshaus müsste seine Zustimmung geben

Wieder einmal ist das britische Königshaus um die Entscheidung nicht zu beneiden. Einerseits hat sich seit Archies Taufe viel an den Umständen geändert. Als wichtigste Punkte sind hier die Entscheidung des Herzogspaares zur Niederlegung der royalen Pflichten im Dienste der britischen Krone und der Umzug nach Kalifornien zu nennen. Archies Taufe stand ebenfalls in der Kritik, da Harry und Meghan die Öffentlichkeit von der Zeremonie ausgeschlossen hatten. Andererseits kann ein unschuldiges Baby nichts für die vielleicht unpopulären Entscheidungen seiner Eltern und ein Taufgelübde ist womöglich über solch weltlichen Anschauungen anzusiedeln.

Natürlich spielen sicher auch die andauernden Streitigkeiten und Angriffe auf die Monarchie und einzelne Familienmitglieder durch Interviews, Nichtabsprachen und Ankündigungen von Memoiren eine nicht unwesentliche Rolle, was scheinbar die Härte in der Auswertung der Befragung widerspiegelt.

Die Briten haben sich entschieden. Sie heißen Lilibet Diana nicht willkommen.

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