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Peter Phillips: Was steckt hinter seiner Milch-Werbekampagne?

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Von: Annemarie Göbbel

Peter Phillips ist ein britischer Royal, trägt aber keinen königlichen Titel. Als Werbefigur ist er trotzdem gefragt. Doch ein Streit scheint vorprogrammiert.

Windsor – Herzogin Meghan (39) und Prinz Harry (36) sind nicht die einzigen Royals, die sich selbst finanzieren müssen. Ein königlicher Titel ist dabei sicher hilfreich. Aber auch ohne kann man lukrative Geschäfte abschließen. Der jüngste Fall von royaler Werbung mit Testimonial dürfte nicht ganz unumstritten sein: Peter Phillips (43) wirbt in China für Milch.

Peter Phillips ist der älteste Enkel der britischen Monarchin Queen Elizabeth II. (95) und vielleicht auch ihr Lieblingsenkel. Dass er sich derzeit in einer chinesischen TV-Werbung für den Milchhersteller Bright Dairy in Shanghai vermarktet, dürfte die Königin weniger erfreuen.

Peter Philips: Was steckt hinter seiner Milch-Werbekampagne?

Phillips trägt zwar keinen königlichen Titel und darf als solcher unter vielen Auflagen Werbedeals abschließen, dass aber Longleat House, seines Zeichens Kulturdenkmal der Kategorie Garde I in der Grafschaft Wiltshire, in der Werbung vorkommt, scheint laut britischer Medien nicht abgesprochen zu sein. Genauso problematisch ist die Bezeichnung Phillips‘ im Spot als „Britisches Mitglied der königlichen Familie“. Denn damit wirbt er eindeutig mit seinem Status.

Als ehemaliger Eventmanager für Jaguar und Williams F1 und früherer Mitarbeiter der Royal Bank of Scotland und der Royal Bank of Sco in Hongkong kennt sich der Sohn von Prinzessin Anne (72) sowohl mit Locations als auch mit Geld aus. Zweiteres kann er nach seiner Scheidung von der Kanadierin Autumn Phillip (43) nach zwölf Ehejahren sicher gut gebrauchen, zumal sich beide das Sorgerecht für die gut behüteten Töchter Savannah (10) und Isla Elizabeth (9) teilen.

Herzogin Meghan, Prinz Harry und die Familie Phillips mit Peter, Autumn und den Töchtern Savannah und Isla stehen in royaler Robe am Balkon nebeneinander.
2018 war noch alles anders: Die Sussexes (li.) waren noch Royals, Peter Phillips war noch verheiratet © Yui Mok/dpa

Peter Philips: Als Royal ohne königlichen Titel in der Grauzone

Vielleicht kennt er sich nicht besonders gut mit zulässigen und unzulässigen Werbedeals aus. Ob die Aktion rechtliche Konsequenzen hat, muss sich noch herausstellen. Vorerst kann er sich damit finanzieren. Also sitzt Phillips royal lächelnd mit einem Glas Milch in der Hand mit Longleat House im Hintergrund in einem chinesischen Werbespot und erzählt, dass er als Kind in Windsor mit Milch aufgewachsen sei.

Es ist nicht das erste Mal, dass Peter Phillips Geld in der Grauzone seines royalen Status‘ verdient. 2008 verkaufte er Bilder seiner Hochzeit mit Autumn Kelly ans britische Magazin „Hello“.

Phillips ist spätestens seit dem Moment bekannt, als er zum unfreiwilligen Mittelpunkt des öffentlichen Interesses bei der Beerdigung-Prozession zu Ehren des Dukes von Edinburgh (99, † 2021) auf Schloss Windsor wurde. Die Queen hatte ihn zwischen seinen zerstrittenen Cousins, Prinz William (38) und Prinz Harry (36) platziert, auf die alle Kameras gerichtet waren.

Doch wo kein Kläger, da kein Richter. Gerade weil er nie offiziell für den Palast tätig war, könnte er auch mit der Werbung durchkommen. An seinem Cousin Peter Phillips sollte sich Prinz Harry bei seinen Werbedeals dennoch erstmal kein Beispiel nehmen.

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