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Pippa Middleton: Alle Fakten über ihre Karriere und ihre Familie

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Pippa Matthews, geborene Middleton, ist die kleine Schwester von Herzogin Kate. Dank der Berühmtheit ihrer Schwester hat auch sie es ganz nach oben in Englands High Society geschafft.

London – Am 06. September 1983 wurde Philippa Charlotte „Pippa“ Middleton (37) im britischen Reading als mittleres von drei Kindern geboren. Sie hat einen jüngeren Bruder, James William Middleton (33) und die ältere Schwester Kate (39), die heutige Herzogin von Cambridge. Ihre Prominenz und internationale Bekanntheit verdankt Pippa hauptsächlich der Tatsache, dass Kate 2011 Prinz William (38) geheiratet hat.

Pippa Middleton: Karriere als Event-Managerin und Autorin

Pippas Eltern, Michael (71) und Carole Middleton (66), verdienten durch ihren Versandhandel für Party-Zubehör Millionen und konnten ihren Töchtern viel bieten, darunter auch Ausbildungen auf teuren Privatschulen. Nach ihrem Schulabschluss studierte Pippa zunächst Englische Literatur an der University of Edinburgh. 2008 machte sie ihren Abschluss und begann ihre Arbeit als Event-Managerin und Online-Redakteurin bei Party Pieces, der Firma ihrer Eltern. Als ihre Bekanntheit wuchs, nutzte Pippa die Publicity und brachte einen Party-Ratgeber heraus. Das Buch wurde jedoch kein Erfolg und von den Kritikern größtenteils verrissen. Auch probierte sich die sportliche Brünette als Kolumnistin zum Thema „Fitness and Food“ für das Supermarktmagazin „Waitrose Kitchen.“

Aktuell ist Pippa Middleton Vollzeit-Mama von zwei Kindern. Ihre Ein-Personen-Firma PXM Enterprises, die als Managementplattform für ihre Veröffentlichungen diente, hat sie inzwischen aufgelöst.

Pippa Matthews und ihr Ehemann James Matthews laufen festlich gekleidet nebeneinander her.

Pippa und ihr Ehemann James gehören heute fest zur britischen High Society. © dpa / Odd Andersen

Pippa Middleton: Ihr Auftritt bei der Hochzeit von William und Kate

Der Tag, an dem Pippa Middleton auf einen Schlag weltbekannt wurde, war jener, als ihre Schwester Kate Prinz William das Jawort gab. Pippa erschien in einem cremeweißen, eng anliegenden Kleid der Designerin Sarah Burton (47) und trug öffentlichkeitswirksam Kates Schleppe. Dies sorgte nicht nur für Aufsehen, weil weiße Kleider für Hochzeitsgäste eigentlich tabu sind, sondern auch wegen des Hinterteils der Brautschwester, das sich unter dem figurbetonten Kleid deutlich abzeichnete. Die Presse war begeistert und verlieh Pippa Middleton Namen wie „The Butt“ oder „Her Royal Hotness“. Sogar eine eigene Facebook-Fanseite wurde speziell für Pippas Kehrseite eingerichtet. Die Schwägerin von Prinz William berichtete später, der Wirbel um ihren Körper wäre ihr peinlich gewesen und die Farbe ihres Kleides sollte lediglich zur Schleppe der Braut passen.

Pippa Middleton und ihre eigene kleine Familie

Anders als ihre als zurückhaltend geltende Schwester, hatte Pippa Middleton einige wechselnde Männerbekanntschaften, bevor sie den Richtigen traf. Zu ihren Ex-Freunden zählen unter anderem

Nach dem Aus mit Nico Jackson bandelte sie erneut mit einem anderen Ex-Freund von früher an: James Matthews (45). Diesmal glückte die Beziehung und die beiden heirateten schließlich am 20. Mai 2017. Nach der Hochzeit ließ sich das Paar in einem 19-Millionen-Euro-Anwesen im Londoner Nobelviertel Chelsea nieder. Am 15. Oktober 2018 brachte Pippa, die jetzt offiziell mit Nachnamen Matthews heißt, ihren Sohn Arthur Michael William (2) zur Welt. Am 15. März 2021 folgte Töchterchen Grace Elizabeth Jane.

Pippa Middleton hat sogar ihr eigenes Wappen

Durch die Heirat von Kate in die königliche Familie bekamen auch die Middletons ein eigenes Familienwappen. Das vom Londoner College of Arms entworfene Emblem zeigt drei Eicheln – symbolisch für die drei Kinder Kate, Pippa und James – auf einem Untergrund in den Farben Rot und Blau. In der Mitte prangt ein goldenes Band als Anspielung auf den Geburtsnamen von Pippas Mutter Carole Goldsmith. Der Erhalt des eigenen Wappens veranschaulicht den sozialen Aufstieg der Familie Middleton von Party-Artikel-Millionären bis in die ersten Reihen des englischen Hochadels.

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