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Prinz Andrew verschwindet heimlich, still und leise aus Social Media

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Von: Annemarie Göbbel

Nach dem Entzug der Ehrungen und Titel folgt für Prinz Andrew der nächste Schritt. Seine Social Media Accounts wurden von heute auf morgen stillgelegt oder entfernt.

London – Vor einer Woche entschied ein US-Richter, dass sich der Herzog von York in einem Zivilprozess wegen angeblicher sexueller Übergriffe stellen muss. Untragbar für ein Mitglied der britischen Krone. Gewichtige Schritte folgten: Ihre Majestät Queen Elizabeth II. (95) entzog dem Prinzen alle Schirmherrschaften, militärischen Ernennungen sowie die Verwendung des HRH-Titels in offizieller Funktion. Nun wurden auch Prinz Andrews (61) Social-Media-Accounts entfernt.

Prinz Andrew verschwindet heimlich, still und leise aus Social Media

Gilt es, sich unauffällig eines ungeliebten Royals zu entledigen, nimmt man ihm seine Stimme. Der Stimmlos-Effekt, an dem schon Rapunzel im Märchen fasst gescheitert wäre, lässt sich mühelos auf den vom Missbrauchsskandal geplagten Prinz Andrew übertragen. Nur wurde ihm die Stimme nicht von einer Meerhexe genommen, sondern von seiner Mutter Queen Elizabeth II. Sie orderte konsequent auf den Titelentzug folgend die Schließung oder Stilllegung der Social Media Kanäle Andrews an.

Prinz Andrew trägt schwer an den Konsequenzen seiner frühen Jahre. Er blickt gehetzt in die Kamera (Symbolbild).
Prinz Andrew hat seine Accounts vorerst niedergelegt (Symbolbild). © Neil Hall/dpa

Das offizielle Konto @TheDukeofYork ist verschwunden. Besucher des Profils des gedemütigten Prinzen, der persönliche Tweets mit AY (Andrew York) unterzeichnete, wurden mit einer Nachricht begrüßt, die besagte, dass das Profil nicht mehr existiere.

Der offizielle Instagram-Account des Herzogs von York, @hrhthedukeofyork, wurde zu einem privaten Konto. Seine Facebook-Seite ist nach wie vor online, liegt aber seit über zwei Jahren brach. Ein Link leitet nun zu einer Kurzbiografie auf der offiziellen Website der königlichen Familie.

Der Grund ist klar: In der Erklärung, in der bekannt gegeben wurde, dass der Herzog von York keine königlichen Ämter mehr bekleiden wird, teilte der Buckingham-Palast mit, dass der geschiedene Ehemann Sarah Fergusons (62) den Zivilprozess als „Privatperson“ und nicht als Royal zu führen hat.

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Der Minister für die Streitkräfte, James Heappey (40), sagte dem Radiosender LBC über den Zweitgeborenen der Queen: „Er ist aus der Öffentlichkeit verschwunden.“ Auch kritisierte er die zuletzt getätigten Äußerungen des Prinzen in „Mail Online“, seine verwendeten Assoziationen seien furchtbar unklug. Seine persönliche Meinung sei, dass seine Verbindungen schrecklich unangebracht wären, er der königlichen Familie enorme Probleme bereite und das zudem noch in dem Jahr, in dem das Thronjubiläum der Queen erreichen werde.

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