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Prinz Andrew: Nächster Skandal – hat er eine Million Euro von einem Betrüger erhalten?

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Von: Jasmin Pospiech

Schon wieder sorgt Prinz Andrew für Schlagzeilen – wenn auch ungewollt. Er hat in einem rätselhaften Fall viel Geld erhalten, das er nun zurückzahlen musste.

London – Es wird einfach nicht still um Prinz Andrew (62). Es scheint fast so, als würde das dritte Kind von Queen Elizabeth (95) in einen Skandal nach dem nächsten rutschen. Eigentlich glaubte man, dass sich der Staub um seine Person nach den Missbrauchsvorwürfen endlich legen würde. Schließlich hatte der Royal vor einem Monat einen Vergleich mit seiner Anklägerin, Virginia Roberts Giuffre (38), angestrengt. Dabei sollen mehrere Millionen geflossen sein.

Die Amerikanerin hatte ihm vorgeworfen, sie als junge Frau mehrmals sexuell belästigt zu haben. Die Anschuldigungen hatten schwerwiegende Folgen für den Prinzen: Einige Familienmitglieder wandten sich von ihm ab, er musste als Royal zurücktreten und seine Ämter als Royal ablegen. Anfang des Jahres verlor er zudem seine militärischen Titel und Schirmherrschaften. Einzig seine Mutter, Queen Elizabeth (95), scheint noch immer zu dem 62-Jährigen zu halten.

Prinz Andrew: Nächster Skandal – hat er eine Million von einem Betrüger erhalten?

Das hat sie erneut deutlich gemacht, als sie ihrem angeblichen Lieblingssohn erlaubt hatte, sie kürzlich zum Gedenkgottesdienst ihres verstorbenen Ehemannes, Prinz Philip (99, † 2021), zu begleiten. Demnach fuhr er nicht nur im selben Auto wie sie zur St. George’s Chapel, in der die Gedenkfeier stattfand, sondern stützte sie auch auf dem Weg zu ihrem Platz in der Kirche. Das hat in Großbritannien für großes Aufsehen gesorgt. Angeblich sollen auch Prinz Charles und Prinz William außer sich vor Wut gewesen sein, dass Prinz Andrew (62) eine so prominente Rolle während des Gedenkgottesdienstes eingeräumt worden war.

Prinz Andrew schaut zerknirscht im Anzug in die Gegend. (Symbolbild)
Prinz Andrew tappt von einem Skandal in den nächsten. (Symbolbild) © Hugh Routledge/Imago

Und nun steht er in einem zweifelhaften Fall schon wieder im Fokus, mitsamt seiner Ex-Frau Sarah Ferguson (62). Beide hatten 2019 „erhebliche Summen“ von einem türkischen Geschäftsmann namens Selman Turk erhalten, berichtet die britische „Daily Mail“. Der Finanzberater war angeblich nur ein Vermittler zwischen dem gefallenen Prinzen und einer türkischen Millionärin. Diese lebt in London und heißt Nebahat Isbilen (77). Nun hat sie Turk verklagt und behauptet, dass er sie um sehr viel Geld betrogen haben soll.

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Prinz Andrew: Ex-Frau ist auch in Betrugsaffäre verwickelt

Das Pikante daran: Unter anderem soll die 77-Jährige auf sein Geheiß 750.000 Pfund (etwa 890.000 Euro) an Prinz Andrew überwiesen haben, in der Hoffnung, dass letzterer ihr mit einem Pass helfen würde. Wie der britische „Telegraph“ berichtet, soll es im Verwendungszweck als Hochzeitsgeschenk für Prinzessin Beatrice (33) angegeben worden sein. Mit dem Ziel, so der politischen Verfolgung aus der Türkei entkommen zu können. Schließlich ist die Dame mit dem ehemaligen AKP-Abgeordneten Ilhan Isbilen (76) verheiratet, der wiederum seit 2015 in der Türkei in Haft sitzt.

Demnach sind der Skandal-Prinz und seine geschiedene Frau nur indirekt in die Sache verwickelt, doch seinem Ansehen wird dieser Prozess sicherlich nicht zuträglich sein. Immerhin: Der Prinz soll bereits den vollen Betrag an die Millionärin zurückbezahlt haben, nachdem er erfahren hatte, dass sie mutmaßlich betrogen worden ist.

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