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Prinz Andrew: Finanzielle Unterstützung von höchster Stelle

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Von: Annemarie Göbbel

Ob schuldig oder nicht: Prinz Andrew stehen schwere Zeiten und vermutlich ein langer Prozess ins Haus. Das könnte sehr teuer werden, doch eine helfende Hand fängt ihn auf.

London – Seine offiziellen Ämter hat Prinz Andrew (61) bereits niederlegen müssen. Doch selbst wenn er unschuldig ist, kann der Prozess, der dem Sohn der britischen Monarchin bevorsteht, ausgesprochen teuer werden. Zu seinem Glück hat sich laut des Magazins Telegraph eine finanzstarke Persönlichkeit an seine Seite gestellt und ihm versprochen, ihm beim Kampf gegen die Vorwürfe mit Geld auszuhelfen.

Prinz Andrew: Finanzielle Unterstützung von höchster Stelle

Keine Geringere als Queen Elizabeth II. (95) hat sich bereit erklärt, ihren Drittgeborenen finanziell mit ihrem Privatvermögen unter die Arme zu greifen. Seit die US-Amerikanerin Virginia Giuffre (38) Prinz Andrew verklagt hat, sie als Minderjährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben, steht dem Herzog von York, dem einst Platz zwei in der Thronfolge hinter seinem Bruder Prinz Charles (72) zukam, ein vermutlich langer Prozess ins Haus.

Trauerfeier und Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor
Prinz Andrew steht nicht alleine da. Seine Mutter, die britische Königin wird ihm helfen. © Chris Jackson/dpa

Vor Kurzem hat der zweifache Vater laut britischem Independent sein Anwaltsteam in den USA erweitert und Melissa Lerner (45) eingestellt, die an der Seite des Hauptanwalts Andrew Brettler arbeitet. Dieser ruft angeblich 2.300 Euro pro Stunde auf. Doch Prinz Andrew muss auch sein britisches Anwaltsteam bezahlen, das von dem Strafverteidiger Gary Bloxsome geleitet wird. Dass er sich seine Verteidigung etwa kosten lässt ist nachvollziehbar: Für den Prinzen geht es schließlich um alles.

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Prinz Andrew: Wird ohne Finanzdebakel aus der Geschichte hervorgehen können.

Die heute 38-jährige Giuffre gibt an, im Alter von 17 Jahren von dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (66, †2019) an Prinz Andrew übermittelt worden zu sein. Sie hat auf Schadenersatz geklagt. Zunächst hatte sich Prinz Andrew auf ein Katz- und Mausspiel eingelassen, inzwischen ist ihm die Klageschrift offiziell zugegangen. Die Vorwürfe selbst hat er immer bestritten.

Queen Elizabeth und Prinz Andrew fahren in der Kutsche beim Pferderennen in Ascot
Da war die Welt noch in Ordnung: Prinz Andrew und Queen Elizabeth II. in Ascot. © Trevor Adams/Imago

Die Queen will die Kosten für den langwierigen Rechtsstreit tragen und dafür Einnahmen aus ihrem Privatvermögen aus dem Herzogtum Lancaster verwenden. Die Einnahmen aus dem Anwesen stiegen im vergangenen Jahr laut Beobachtern auf insgesamt mehr als 25 Millionen Euro pro Jahr.

Prinz Andrew: Seine Finanzlage ist undurchsichtig

Berichten zufolge hält das britische Anwaltsteam des geschiedenen Ehemanns von Sarah Ferguson (61) seine Mutter dafür über die Entwicklungen in dem Fall auf dem Laufenden. Wie Prinz Andrew sich selbst finanziert, ist unbekannt. Er habe einen wohlhabenden Lebensstil, aber woher das Geld komme? Er hätte kein erkennbares Einkommen, sagen britische Finanzbeobachter. Um ein Chalet in Verbier, die einzige Immobilie, die der Herzog von York privat besitzt, die als Wertanlage für die Töchter Prinzessin Eugenie (31) und Prinzessin Beatrice (33) gedacht war, rankt sich ein Rechtsstreit. Der Buckingham-Palast lehnte eine Stellungnahme zu den Meldungen ab.

Fakt ist, der Monarchen-Sohn ist nach Windsor zurückgekehrt. Die Wochen zuvor hatte er sich auf Schloss Balmoral in Schottland versteckt, obwohl er gerade Großvater einer weiteren Enkeltochter geworden ist. Prinzessin Beatrice hat am 18. September ein Mädchen auf die Welt gebracht und inzwischen schon den Namen der kleinen Royal verraten.

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