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Prinz Andrews dramatischer Absturz: Er verliert sogar den Rückhalt der Queen

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Prinz Andrew verliert seine militärischen Titel – und die Unterstützung seiner Mutter Queen Elizabeth. Die tragische Situation des Herzogs von York spitzt sich immer weiter zu.

London – Prinz Andrew (61) kostet der Missbrauchsskandal um seine Person nicht nur sein Ansehen, sondern auch den Rückhalt seiner Familie. Lange hatte Queen Elizabeth II. (95) hinter ihrem zweitältesten Sohn gestanden, nun muss aber auch die Regentin Position beziehen, um nicht selbst komplett in Verruf zu geraten. 

Prinz Andrews dramatischer Absturz: Er verliert sogar den Rückhalt der Queen

Die Nachricht, dass Prinz Andrew seine militärischen Titel abgeben muss, machte die Runde wie ein Lauffeuer. Von höchster Stelle wurden ihm seine „militärischen Zugehörigkeiten und die königlichen Schirmherrschaften“ entzogen, wie einem offiziellen Statement des Buckingham-Palastes zu entnehmen ist. Der Herzog von York verliert damit nun auch die Unterstützung seiner Mutter Queen Elizabeth. Der Missbrauchsklage muss sich der 61-Jährige „als Privatbürger“ stellen, öffentliche Auftritte für das britische Königshaus wird es weiterhin nicht geben. Zahlreiche Veteranen hatten die Monarchin aufgefordert, ihrem Sohn seine Militär-Titel zu entziehen. „Wäre er irgendein anderer ranghoher Militäroffizier, wäre es unvorstellbar, dass er im Amt bliebe“, betonten sie.

Prinz Andrew schaut mürrisch (Symbolbild)
Prinz Andrew muss sich dem Missbrauchsprozess als Privatbürger stellen (Symbolbild). © Andrew Mccaren/Imago

Vor einigen Wochen war durchgedrungen, dass sich mehrere Mitglieder der Royal Family schon längst von Prinz Andrew distanziert haben sollen. Medienberichten zufolge habe ihn sein Neffe Prinz William (39) sogar als „Bedrohung für die Familie“ bezeichnet. Einzig und allein seine Ex-Ehefrau Sarah „Fergie“ Ferguson (62) und seine Töchter Beatrice (33) und Eugenie (31) zeigten sich noch an seiner Seite. Ob er deren Gunst im Zuge des Missbrauchsprozesses womöglich auch noch verlieren wird, bleibt abzuwarten.

Prinz Andrews dramatischer Absturz: Welches Schicksal droht im jetzt?

Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass alle Versuche von Andrew, den Prozess gegen sich abzuwenden, offiziell gescheitert sind. Richter Lewis Kaplan (77) hat den Antrag auf Klageabweisung abgelehnt. Damit ist klar: Dem Prinzen wird der Prozess gemacht und er muss sich den schweren Vorwürfen von Virginia Giuffre (38) stellen. Sie gibt an, im Alter von 17 Jahren von Andrew mehrfach sexuell missbraucht worden zu sein. Sie sei laut eigener Aussage eines der Opfer von Jeffrey Epstein (66, † 2019) und Ghislaine Maxwell (60) gewesen. Maxwell wurde in ihrem eigenen Prozess gerade erst unter anderem wegen „Menschenhandel mit Minderjährigen zu Missbrauchszwecken“ schuldig gesprochen.

Prinz Andrew steht neben Queen Elizabeth und Prinz Charles (Symbolbild).
Sogar Queen Elizabeth II. wendet sich jetzt von ihrem Sohn Andrew ab (Symbolbild). © Stephen Lock/Imago

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Ein ähnliches Schicksal könnte auch dem Sohn von Queen Elizabeth drohen. Sein mediales Ansehen kann schon fast nicht mehr weiter sinken, familiären Schutz durch die Royals gibt es nun auch nicht mehr. Wie Insider vermuten, könnte ihn nur noch eine Millionenzahlung vor der Verhandlung retten. Woher das Geld kommen soll, darüber darf gerätselt werden. Aus dem britischen Königshaus wohl eher nicht. 

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