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Prinz Andrews „einziger Weg zurück“: Kann Eugenie seinen Ruf noch retten?

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Prinz Andrews Ruf scheint nach den Missbrauchsvorwürfen von Virginia Giuffre kaum noch zu retten zu sein. Laut eines Experten gibt es nur eine Chance für ihn, sein Image noch aufzupolieren.  

London – Auch wenn sich Virginia Giuffre (38) und Prinz Andrew (62) außergerichtlich einigen konnten, ist der Skandal längst nicht vergessen. Der Sohn von Queen Elizabeth (95) kann seine Reputation aus eigener Kraft wohl kaum noch verbessern. Einzig und allein seine Tochter Eugenie (31) könnte sich womöglich noch als letzter Rettungsanker erweisen.

Prinz Andrews „einziger Weg zurück“: Kann Eugenie seinen Ruf noch retten?

Seit wenigen Tagen ist es offiziell: Das Verfahren wegen sexuellen Missbrauchs gegen Prinz Andrew wurde eingestellt, die Entschädigungszahlung des Royals ist bei der Klägerin Virginia Giuffre angekommen. Umgerechnet rund 14,4 Millionen Euro habe der Herzog von York überwiesen, hieß es in der Presse. Sowohl Queen Elizabeth als auch Prinz Charles (73) sollen Andrew finanziell unter die Arme gegriffen haben.

Prinz Andrew geht neben Prinzessin Eugenie her (Symbolbild).
Kann Eugenie ihrem Vater Andrew helfen, sein Image wieder etwas zu verbessern? (Symbolbild) © Stringer/dpa

Zu einem Prozess gegen den Royal kommt es nun zwar nicht, sein Image ist dennoch nahezu irreparabel beschädigt. Außer seiner Ex-Ehefrau Sarah Ferguson (62) steht scheinbar in ganz Großbritannien niemand mehr hinter dem 62-Jährigen. Angeblich habe er daher auch schon über eine Auswanderung nachgedacht, um fernab des Königshauses neu anzufangen. Ein Adelsexperte glaubt derweil, dass es aber womöglich doch noch eine Person innerhalb der Royal Family gibt, die Prinz Andrew dabei helfen könnte, sein Ansehen zumindest etwas aufzupolieren – seine Tochter Prinzessin Eugenie.

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Prinz Andrews letzter Ausweg – „Wer würde denn noch mit ihm arbeiten wollen?“

Eugenie setzt sich bereits seit einigen Jahren mit ihrer Organisation „The Anti-Slavery Collective“ gegen moderne Formen der Sklaverei ein. Als Mitbegründerin der Initiative kämpft sie mit Gleichgesinnten unter anderem gegen Menschenhandel und Ausbeutung. Der Journalist und Adelsexperte Russell Myers sieht in ihrem Engagement auch einen möglichen Ausweg für Prinz Andrew. In dem Podcast „Pod Save The Queen“ führte er seine Gedanken genauer aus.

„Im Gespräch mit seinen Freunden hat er definitiv das Gefühl [geäußert], zum öffentlichen Leben wieder viel beitragen zu können. Er ist erst 62. Aber wer würde denn noch mit ihm arbeiten wollen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendjemand mit ihm in Berührung kommen will. Die Royal Family will ihn ganz sicher nie wieder auch nur in der Nähe der Öffentlichkeit sehen nach diesem riesigen Debakel“, so Myers. Sich bei der Wohltätigkeitsarbeit von Prinzessin Eugenie einzubringen, bliebe die einzige Chance für den Herzog von York, um sein Ansehen zu verbessern. Es sei „wahrscheinlich der einzige Weg zurück ins öffentliche Leben“, meint der Experte.

Prinz Andrew steht neben Prinzessin Eugenie (Symbolbild).
Eugenie könnte Andrew einen Job bei ihrer Initiative verschaffen, die gegen moderne Sklaverei kämpft (Symbolbild). © PPE/Imago

Ob Andrew diese Möglichkeit tatsächlich in Erwägung zieht, bleibt abzuwarten. Zudem ist auch nicht klar, ob Eugenie ihren Vater überhaupt in ihre Arbeit einbinden möchte. Immerhin stünde dann am Ende wohl auch die Reputation ihrer eigenen Organisation auf dem Spiel.

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