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Prinz Andrew: „Er war ein Widerling“ – Masseurin belastet ihn schwer 

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Erneut hat sich eine Frau zu Wort gemeldet, die laut eigener Aussage von Prinz Andrew belästigt wurde. Auch ihre Vorwürfe wiegen besonders schwer. 

London – Die Abwärtsspirale, in der sich Prinz Andrew (61) befindet, scheint kein Ende zu nehmen. Nun hat sich eine weitere Frau an die Öffentlichkeit gewandt, die angibt, vom Sohn der britischen Königin belästigt und bedrängt worden zu sein, als sie als Masseurin für ihn arbeitete. 

Prinz Andrew: „Er war ein Widerling“ – Masseurin belastet ihn schwer 

Prinz Andrews Ruf ist wohl nicht mehr zu retten. Die schweren Anschuldigen von Virginia Giuffre (38), die dem Royal vorwirft, sie als Minderjährige sexuell missbraucht zu haben, reichen eigentlich schon mehr als aus, um das Ansehen des 61-Jährigen für immer zu zerstören. Den Rückhalt der Royal Family hat Andrew bereits verloren. Zusätzlich zu Giuffre meldeten sich in jüngster Vergangenheit aber noch weitere Frauen zu Wort, die über ihre eigenen negativen Erfahrungen mit dem Herzog von York auspacken wollten. Ein ehemaliges Dienstmädchen behauptete beispielsweise, der Prinz habe sie in bester Choleriker-Manier angeschrien und wüst beleidigt.

Gegenüber dem britischen Magazin „The Sun“ sprach jetzt eine weitere Dame über ihre negativen Erlebnisse mit dem Sohn von Queen Elizabeth (95). Auch sie lässt kein gutes Haar an Andrew.

Prinz Andrew steht in einem steinernen Torbogen und schaut ernst zur Seite (Symbolbild).
Prinz Andrews ehemalige Masseurin gibt an, von ihm bedrängt worden zu sein (Symbolbild). © Steve Parsons/dpa

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Prinz Andrew: „Er wollte eine Grenzen überschreiten“

Emma Gruenbaum (50) wurde von Prinz Andrew vor rund 16 Jahren als Masseurin engagiert. Während ihrer Arbeit habe er sie über ihr Liebesleben ausgefragt, anzügliche Witze gerissen und sich auf niveauloseste Weise nach ihren persönlichen Vorlieben erkundigt. Gruenbaum betonte im Gespräch mit „The Sun“, sie sei sich ganz sicher, dass der 61-Jährige „mehr“ von ihr wollte, als nur ihre beruflichen Dienste in Anspruch zu nehmen. Er habe immer wieder versucht, sie zu umarmen und wollte „eine Grenze überschreiten“. „Er war einfach ein totaler Widerling“, so die 50-Jährige. „Gott sei Dank war ich mit 34 Jahren in der Lage, mit der Sache umzugehen. Aber es ist nicht fair von einem Mann seines Rangs, eine junge Frau in solch eine Situation zu bringen“, betonte sie.

Ihre unangenehmen Erfahrungen teile sie gerade jetzt mit der Öffentlichkeit, weil sie sich dazu verpflichtet fühle. „Ich will nicht daneben sitzen und nichts dazu sagen, wie er sich mir gegenüber verhalten hat, während er Virginia [Giuffre] als wahnhaft bezeichnet“, erklärte Emma Gruenbaum.

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