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Prinz Charles: Bei dem Anlass zeigt er sein glücklichstes Lächeln

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Von: Annemarie Göbbel

Prinz Charles liebt die Natur. Geht es um Pflanzen, ist er in seinem Element. Fernab vom Stress des Königshauses zeigt er sein strahlendes Lächeln.

Shipton-Under-Wychwood – Prinz Charles (72) kommt seinen royalen Verpflichtungen stets mit viel Einsatz und Engagement nach. Doch beim Besuch in Oxfordshire huscht ein selten gesehenes glückliches Lächeln über das Gesicht des britischen Thronfolgers, das zeigt, wie sehr ihn das begeisterte, was er hier geboten bekommt.

Prinz Charles: Bei diesem Anlass zeigt er sein glücklichstes Lächeln

Der Prinz von Wales besucht FarmED in Oxfordshire, ein neues Zentrum für Landwirtschafts- und Lebensmittelausbildung. Die Non-Profit-Organisation bietet Lernräume und Veranstaltungen an, die Menschen für den Aufbau nachhaltiger Landwirtschafts- und Lebensmittelsysteme ausbilden und verbinden.

Prinz Charles im grauen Anzug lässt sich bei einem Feldspaziergang die Arbeit erklären.
Prinz Charles besucht Farm in Shipton-Under-Wychwood in Oxfordshire. © i-Images/Imago

Was sich nicht gerade aufregend anhört, entpuppt sich als Spaziergang über herrliche Wildblumenwiesen. Der Prinz kann seine royale Nase in gesunde Bodenproben vertiefen. Dann geht es weiter zur Farmbesichtigung zum Tee unter freiem Himmel inmitten der schönsten Natur zum Austausch mit Landwirten und Züchtern. Prinz Charles hat seine Sonnenbrille abgelegt, rührt in seiner Tasse, plaudert angeregt und strahlt über das ganze Gesicht.

Fernab vom Rummel im britischen Königshaus merkt man dem Prinzen an, wie gut ihm der Termin in der Natur tut. Zurück auf Schloss Windsor erwartet ihn ewige Streitereien mit seinem Sohn Prinz Harry (36) und viel Arbeit, um seine Mutter, Queen Elizabeth II. (95) zu entlasten.

Prinz Charles: Der perfekte Botschafter für „Farm to Fork“

Mehr Freude als Pflicht: Das Konzept von FarmED bietet neben den üblichen Bildungs-, Tagungs- und Konferenzräume auch eine Farm-to-Fork-Küche (sinngemäß zu dt. von der Farm in den Mund).

Bei der Enthüllung der Plakette zur Eröffnung des neuen Zentrums fand der royale Biogärtner aus Leidenschaft entsprechend starke Worte: „Was Sie den Menschen hier zeigen und vorstellen, ist von so großer Bedeutung für die regenerative Landwirtschaft und erinnert die Menschen an die absolut kritische Bedeutung der Gesundheit des Bodens.“ Weiter fügt er hinzu, was er mit Leidenschaft so sieht: „Wir sind nicht getrennt von der Natur, wir sind ein Teil von ihr. Was wir ihr antun, tun wir uns selbst an. Ich habe immer geglaubt, dass wir das, was wir der Natur wegnehmen, ersetzen und zurückgeben müssen."

Prinz Charles lacht glücklich beim Besuch der Farm in Shipton-Under-Wychwood, Oxfordshire.
Prinz Charles lacht glücklich wie selten während des Besuchs einer Farm in Oxfordshire. © i-Images/Imago

Die Plakette, die der Prinz enthüllte, wurde an einem Baumstamm angebracht, der als Zuhause für Insekten dienen wird. Die FarmED-Gründer Ian und Celene Wilkinson hätten sich keinen besseren Botschafter für ihr Projekt wünschen können.

Prinz Charles: Er ist selbst ein passionierter Biogärtner

Der älteste Sohn von Queen Elizabeth II. ist für seine Liebe zu englischen Biogärten und seiner Leidenschaft für die Natur im Allgemeinen bekannt. Wenn Charles nicht im Clarence House in London residiert, liebt er es in Highgrove, seinem privaten und Wohnsitz in der Grafschaft Gloucestershire, zu sein.

Dort hat der britische Thronfolger für sich schon in den frühen 80er-Jahren ein immer weiter entwickeltes ökologisches Gartenparadies erschaffen, in dem nur er König ist. Die Welt der grünen Leidenschaft des Prince of Wales kann man – außerhalb der Corona-Pandemie – sogar besichtigen. Die Wegbeschreibung erhalten nur diejenigen, die ein Ticket gebucht haben, höchste Sicherheitsstandards inklusive. Dann aber werden zahlende Besucher zu Tee und Champagner eingelassen und sind eingeladen, das grüne Königreich nebst Biogemüseanbau und Solarbetrieb zu genießen.

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