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Prinz Charles: Nach dem Gespräch mit seinen Kindern sucht er die Einsamkeit

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Von: Annemarie Göbbel

Thronprinz Charles hat sich allein auf seinen Landsitz in Wales zurückgezogen. Er reist kurz nach einem Treffen mit seinen Söhnen Prinz William und Prinz Harry nach Llwynywermod in Llandovery.

Llwynywermod – Prinz Charles (72) hat sich offenbar einen Tag nach der Beerdigung Prinz Philips (99, † 2021) auf seinen Landsitz in Wales zurückgezogen. Er trauert alleine und reiste unmittelbar nach einem Treffen mit seinen Söhnen Prinz William (38) und Prinz Harry (36) nach Llwynywermod. Selbst Camilla (73), die Herzogin von Cornwall, gehe angeblich in London weiter ihren Aufgaben nach, berichten die britischen Medien.

Prinz Charles liebt die Natur und so ist es kein Wunder, dass er sich nach der Beisetzung zur privaten Trauer um seinen Vater Prinz Philip aufs Land zurückgezogen hat. Er hat in diesen Tagen große Bürden zu tragen, viel Verantwortung lastet auf seiner Schulter. Als Thronfolger warten neue Aufgaben auf ihn, er hat aber auch schwere Entscheidungen für die Zukunft des englischen Königshauses zu treffen. Seine Mutter, Queen Elizabeth II. (94), muss in tiefer Trauer vier Tage nach der Beerdigung ihres geliebten Ehemanns ihren 95. Geburtstag begehen. Alle Augen werden auf sie auf ihn und seine Söhne gerichtet sein.

Der Prinz Charles besucht die Gärten von Marlborough House, um die Trauerbotschaften für seinen Vater zu betrachten. Er blickt ernst und gedankenvoll nach oben.
Zeit zu trauern: Prinz Charles hat sich alleine auf seinen Landsitz in Wales zur Kontemplation zurückgezogen. © dpa/PA Wire | Jeremy Selwyn/Evening Standard

Prinz Charles: Nach dem Gespräch mit seinen Kindern sucht er die Einsamkeit

Es heißt weiter, der Prinz von Wales habe vor seiner Abreise seine beiden Kinder zum Familiengipfel einberufen, auch Herzogin Kate (39) soll in Teilen an dem Gespräch teilgenommen haben. Erste Schritte der Annäherung waren bei den Beisetzungsfeierlichkeiten zu beobachten gewesen. Doch es gilt künftig Schaden, wie ihn das Oprah-Winfrey-Interview zweifellos am englischen Königshaus hinterlassen hat, fernzuhalten. Man müsse sich um Grundregeln bemühen, sodass jeder in Zukunft seine Geschäfte auf seine Art führen könne und sich dennoch alle Parteien sicher und geschützt fühlen könnten.

Wie die britische „The Sun“ berichtet, fanden die Gespräche auf dem Gelände von Schloss Windsor im Freien oder in Harrys ehemaligen Wohnhaus Frogmore Cottage statt.

Prinz Charles: Grundregeln könnten eine skandalfreie Zukunft sichern

Es sind die ersten Annäherungen, seit den schwerwiegenden Vorwürfen von Rassismus und lieblosem Verhalten innerhalb der königlichen Familie, die bei Herzogin Meghan (39) psychische Probleme verursacht hatten, wie sie im Skandal-Interview angab.

Danach war seitens des Buckingham-Palastes durchgesickert, dass die Königin hochrangigen Beratern gegenüber deutlich gemacht hätte, dass sie mit Charles und William einig sei und von Aspekten von Harrys und Meghans Interview enttäuscht gewesen sei.

Charles hat in seinem walisischen Cottage – einem für 1,2 Millionen Pfund (etwa 1,39 Millionen Euro) umgebauten Bauernhaus in den Brecon Beacons – genug zum Nachdenken.

Er will sich auch um die tausenden von Briefen kümmern, die ihm als Beileid zum Tod seines Vaters geschickt wurden. Er ist sich dessen bewusst, dass es ein bedeutender Moment seines Lebens ist.

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