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Prinz Charles lobt Prinz Harry öffentlich: Sein Kampf macht ihn stolz

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Von: Annemarie Göbbel

Prinz Charles könnte man es nicht verdenken, würde er sich nicht eben positiv über seinen Sohn Prinz Harry äußern. Das Gegenteil ist der Fall. Er lobt ihn sogar öffentlich.

London – In einem exklusiven Essay teilt der Prinz von Wales (73) seine Pläne für einen gesünderen Planeten mit. Unter dem Titel: „Unsere Kinder werden uns wegen des Klimawandels verurteilen“, spricht er über seine absolute Kernkompetenz: Die Natur und deren Erhalt für die Nachwelt. Dabei leuchtet unverhohlene Vaterliebe aus seinen Worten: Trotz ihres zerrütteten Verhältnisses ist er unheimlich stolz auf seinen zweiten Sohn.

Prinz Charles lobt Prinz Harry öffentlich: Sein Kampf macht ihn stolz

Niemand könnte ihm verdenken, wenn es anders wäre. Prinz Harry (37) ersparte der königlichen Familie keine Kritik. Trotzdem findet Prinz Charles jetzt lobende Worte für ihn. Der Nachfolger der britischen Queen Elizabeth II. (95) zollt seinem Sohn Harry für seine Aktivitäten gegen den Klimawandel in dem Newsweek-Artikel öffentlich Respekt.

Prinz Charles und Prinz Harry bei einem gemeinsamen Besuch einer Premiere in London (Symbolbild).
Prinz Charles ist auch aus der Ferne stolz auf seinen zweiten Sohn Prinz Harry (Symbolbild). © Doug Peters/Imago

Als Vater sei er stolz darauf, dass seine Söhne diese Bedrohung erkannt hätten, sagt er im Interview. Dann erwähnt er den Earthshot Prize, den Prinz William (39) ins Leben gerufen hat. Wie sehr er die Arbeit Prinz Harrys wertschätzt, hat er bisher nie erwähnt: „Und mein jüngerer Sohn Harry hat leidenschaftlich auf die Auswirkungen des Klimawandels hingewiesen, insbesondere in Bezug auf Afrika, und seine Wohltätigkeitsorganisation dazu verpflichtet, netto null zu produzieren“, lobt Charles seinen Jüngsten.

Prinz Charles lobt Prinz Harry öffentlich: Er hat jede Kritik Harrys hingenommen

Dabei gab es seitens Harry harsche Anschuldigungen gegen den Palast. Im „Armchair Expert“-Podcast im Mai 2021 legte der inzwischen zweifache Vater auf persönlicher Ebene nach und erklärte, sein royales Leben sei eine Mischung aus „Truman Show und Zoo“.

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Prinz Charles und Herzogin Camilla stehen an der Taufstelle Jesu in Amman in Jordanien.
Der Prinz von Wales und die Herzogin von Cornwall am Jordan an der möglichen Taufstelle Jesu. © Peter Nicholls/Imago

Solche Worte treffen ins Vaterherz, doch von Groll keine Spur. Charles bleibt bei seiner Aufgabe. Doch der Gedanke an Harry begleitet ihn: „Als ich an der Taufstelle Jesu stand, konnte ich die schwindenden Wasservorräte in einem Land sehen, das ohnehin schon zu den wasserärmsten Ländern der Welt gehört“, erklärte der Thronfolger nach dem Besuch des Taufortes eines anderen „verlorenen Sohnes“ am Jordan in Amman. Das Bild ging um die Welt.

Nach dem Lob gibt es wieder Hoffnung, dass in nicht allzu ferner Zukunft das Bild von Prinz Charles und seinem trotz aller Widrigkeiten geliebten jüngeren Sohnes folgen könnte.

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