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Prinz Edward als König von Estland? Verrücktes Angebot

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Prinz Edward steht in der britischen Thronfolge derzeit zwar nur an 14. Stelle, dennoch hatte er offenbar vor nicht allzu langer Zeit die Chance, König zu werden – und zwar von Estland!

London – Von dem Gedanken, eines Tages England zu regieren, hat sich Prinz Edward (58) vermutlich schon vor einer Ewigkeit verabschiedet. Allerdings wurde dem jüngsten Sohn von Queen Elizabeth (95) in den 1990er-Jahren scheinbar ein anderes Königreich angeboten.  

Prinz Edward als König von Estland? Verrücktes Angebot

Aller Voraussicht nach wird Prinz Charles (73) eines Tages die Krone von Queen Elizabeth erben und mit seiner Ehefrau Camilla (74) als Queen Consort an seiner Seite England regieren. In der Thronfolge steht aktuell sein ältester Sohn Prinz William (39) hinter ihm, danach belegt Prinz George (8) Rang drei.

Für Prinz Edward gehen die Chancen gegen null, irgendwann das Staatsoberhaupt Großbritanniens zu werden. Gemeinsam mit seiner Frau Sophie (57) spielt der Royal aber dennoch eine tragende Rolle im Königshaus. Der Graf und die Gräfin von Wessex entlasten Queen Elizabeth so gut es nur geht und übernehmen zahlreiche repräsentative Termine. Das Leben von Edward hätte allerdings auch ganz anders verlaufen können.

Prinz Edward steht mehreren Personen gegenüber und lächelt (Symbolbild).
Statt zum Earl of Wessex hätte Edward auch zum König von Estland ernannt werden können (Symbolbild). © Yui Mok/dpa

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Prinz Edward als König von Estland? „Eine charmante, aber eher unwahrscheinliche Idee“

Wie unter anderem der „Mirror“ berichtet, sei dem Prinzen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion angeboten worden, der Regent eines neu gegründeten Landes zu werden – Estland! Der baltische Staat war von 1918 bis 1940 unabhängig, dann erst wieder ab 1991. Just zu dieser Zeit hätte Edward die heutige Republik in eine royale Zukunft führen sollen.

Die Independent Royalist Party of Estonia hatte sich damals für die Einführung einer Monarchie starkgemacht. Der Earl of Wessex war ihr unangefochtener Favorit als Regent. Laut britischen Medienberichten habe die Partei in einem Brief an das britische Königshaus betont, wie begeistert man in Estland von Edward sei und wie perfekt er für das Amt geeignet wäre. Eine persönliche Reaktion des Sohnes von Queen Elizabeth blieb jedoch offenbar aus. Seitens des Buckingham-Palastes soll es damals lediglich geheißen haben, es handle sich um eine „charmante, aber eher unwahrscheinliche Idee“, so der „Mirror“.

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