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Prinz Harry: Ehemaliger Butler erkennt ihn nicht wieder

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Von: Annemarie Göbbel

Prinzessin Dianas ehemaliger Butler Paul Burrell hat sich zum aktuellen Zustand im Königshaus geäußert. Für Prinz Harry sieht er eine düstere Zukunft.

London – Prinzessin Diana (36, † 1997) hätte gewollt, dass ihr jüngster Sohn „ein ruhiges, privates Leben führt, das sich auf seine Kinder konzentriert“, sagt der ehemalige königliche Butler, Paul Burrell (62) gegenüber der Zeitschrift Closer.

Der damalige Angestellte des Königshauses, der zwischen 1976 und 1997 in royalen Diensten stand, hat sowohl für Queen Elizabeth II. (95) als auch für Prinz Charles (72) und Prinzessin Diana gearbeitet. Er kennt Prinz William (38) und Prinz Harry (36) von Kindesbeinen an und hat auch die schreckliche Zeit um Prinzessin Dianas Tod miterlebt. Im Interview mit dem Magazin Closer gab er an, dass er Prinz Harry nicht mehr wiedererkennen würde.

Er wagte auch eine Prognose für die Zukunft des Herzogs von Sussex. Prinz Harry wird ein „gebrochener“ Mann sein, nachdem er „realisiert hat, was er getan hat“, sagt Paul Burrell.

Prinz Harry: Ehemaliger Butler erkennt ihn nicht wieder

Diese düsteren Gedanken äußerte er, nachdem sich Prinz Harry in einem weiteren Interview an der Seite von Oprah Winfrey (67) im Rahmen der Apple-TV-Serie „The Me You Can‘t See“ (dt. Das Ich, das du nicht sehen kannst) über seine psychischen Probleme geäußert und die Lieblosigkeit in der königlichen Familie beklagt hatte.

Prinz Harry geht in einem grauen Anzug vom Auto kommend zu einem Termin
Wenn sich bewahrheitet, was Paul Burrell voraussagt, stehen Prinz Harry schwere Zeiten bevor. © Gareth Fuller/Imago

Burell fürchtet, dass sich der Prinz durch die Veröffentlichung der intimen Details viel mehr Schmerz zufügen würde. Er sei von seiner Frau Meghan geblendet und sei das Zentrum seiner eigenen Welt geworden, sagte Burell dem Closer-Reporter. Er glaube außerdem, dass Harry die Verletzungen, die er seiner Familie zufügt, bereuen werde und seine Denkweise nur vorübergehend geändert habe.

In dem offenen Gespräch hatte der Herzog von Sussex berichtet, dass er erst mit einer ernsthaften Therapie begann, nachdem Meghan den Royal ermutigt hatte, professionelle Hilfe zu suchen. „Mir war schnell klar, dass ich mich mit meiner Vergangenheit auseinandersetzen muss, wenn diese Beziehung funktionieren soll“, sagte Harry im Interview mit Oprah. Er fügte hinzu: „Als sie sagte, ‚Ich glaube, du solltest jemanden aufsuchen‘, war das eine Reaktion auf einen Streit, den wir hatten. Und in diesem Streit, ohne es zu wissen, wurde ich wieder zum 12-jährigen Harry.“

Obwohl sich niemand der Royals zu Harrys Vorwürfen geäußert hat, waren Gerüchte im Umlauf, die besagten, die königliche Familie sei „sehr verärgert“. Die Königin hätte die Interviews persönlich genommen und verletzend empfunden.

Der Herzog, der ein zweites Kind mit Meghan erwartet, reflektierte auch über den Tod seiner Mutter und den Kampf mit dem Trauma, das er mit London verbindet.

Prinz Harry: Laut Burrell hätte Lady Di den Konflikt der Brüder verhindert

Schon im März hatte Burrell in einem Interview mit derselben Zeitschrift vermutet, dass es nie zu dem tiefen Zerwürfnis zwischen den Brüdern Prinz William und Prinz Harry gekommen wäre, wenn Prinzessin Diana noch am Leben wäre.

Paul Burrell selbst ist nicht unumstritten. Er hat seine Erfahrungen und Erinnerungen in Büchern verarbeitet. „Im Dienste meiner Königin“ (im Original: A Royal Duty) wurde ein Bestseller. Ob er wirklich der enge Vertraute seiner Dienstherrin Diana war, wie er es in seinen Büchern darstellt, ist unklar.

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