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Prinz Harry schockt mit Drogenbeichte: Er ertränkte seinen Schmerz in Alkohol

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Von: Larissa Glunz

In seiner neuen Doku-Serie gewährt Prinz Harry einen Einblick in sein Seelenleben. Offen wie nie spricht er über das wohl dunkelste Kapitel in seinem Leben.

Montecito – Lange Zeit hielt Prinz Harry (36) seine psychischen Probleme geheim, in der Serie „The Me You Can‘t See“ (dt.: Das Ich, das du nicht sehen kannst) setzt er sich nun mit dem Leben in der Königsfamilie und der schweren Zeit nach dem Tod seiner Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997) auseinander.

Prinz Harry schockt mit Drogenbeichte: Er ertränkte seinen Schmerz in Alkohol

Psychische Gesundheit ist in vielen Bereichen noch immer ein Tabuthema, das wollen Oprah Winfrey (67) und Prinz Harry (36) mit ihrer neuen Serie für Apple TV+ ändern. Als Produzenten und Protagonisten von „The Me You Can‘t See“ haben sie sich den Kampf gegen die Stigmatisierung auf die Fahne geschrieben. In den drei Episoden der Serie offenbart Harry eine verletzliche Seite und schildert, wie der tragische Tod seiner Mutter ihn aus der Bahn warf. Lady Di kam 1997 bei einem Autounfall ums Leben, die Bilder der Beerdigung gingen um die Welt. Mit gesenktem Kopf lief der damals 12-jährige Harry hinter dem Sarg seiner Mutter, ein Moment, an den er sich auch heute noch gut erinnert: „Es war, als hätte ich meinen Körper verlassen“.

Jahrelang kämpfte er mit Panikattacken und Angstzuständen, er hüllte sich jedoch in Schweigen: „Mein Umfeld ermutigte mich nicht dazu, darüber zu reden, es wurde eher unterdrückt.“ Prinz Harry nahm Zuflucht zum Alkohol und versuchte, seine Gefühle zu unterdrücken: „Ich war bereit zu trinken, ich war bereit, Drogen zu nehmen, ich wollte Dinge machen, die mich das, was ich fühlte, weniger fühlen ließen. […] Ich trank nicht, weil ich es genoss, sondern weil ich versuchte, etwas zu verschleiern.“

Prinz Harry schaut ernst.

Die Zeit im Alter von 28 bis 32 Jahren beschrieb Prinz Harry als Albtraum. © Chris Jackson/dpa

Prinz Harry schockt mit Drogenbeichte: „Ich dachte, meine Familie würde helfen“

In der Doku-Serie erhob Prinz Harry zudem neue Vorwürfe gegen die Royal Family*, er kritisierte die fehlende Unterstützung zu der Zeit, als seine Ehefrau Herzogin Meghan (39) unter Depressionen litt: „Ich dachte, meine Familie würde helfen, aber jeder Gefallen, jeder Wunsch, jede Warnung, was auch immer, traf auf totales Schweigen oder totale Vernachlässigung.“ Weil er Meghan nicht verlieren wollte, begab sich Harry vor vier Jahren schließlich in Therapie. Das Paar habe beschlossen, seine mentale Gesundheit an erste Stelle zu setzen, um sicherzustellen, dass sich die Geschichte nicht wiederhole. *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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