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Verleumdungsklage eingereicht: Prinz Harry geht gegen britische Presse vor

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Von: Larissa Glunz

Prinz Harry möchte die Negativ-Schlagzeilen über seine Familie nicht auf sich sitzen lassen. Der Royal-Aussteiger verklagt die britische Presse.

London – Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) dürften es mittlerweile gewohnt sein, ihre Namen tagtäglich in den internationalen Schlagzeilen zu entdecken. Das Interesse an dem Herzogspaar ist auch nach seiner Abkehr vom britischen Palast nicht abgeebbt, schließlich sorgen die ehemaligen Senior Royals mit ihren TV-Auftritten, Buch-Projekten & Co. auch weiterhin für Gesprächsstoff.

Prinz Harry verklagt britische Presse wegen Verleumdung

Meghan und Harry verfolgen sicherlich nicht jede Meldung über sich, so manche Nachricht bereitet ihnen aber wohl Kopfschmerzen. Was Zeitschriften und Online-Portale über sie berichten, lässt sie nicht kalt, wie die jüngste Klage des Prinzen beweist. Ein Sprecher des 37-Jährigen bestätigte unter anderem gegenüber „People“, dass Prinz Harry eine Verleumdungsklage gegen den britischen Verlag Associated Newspapers Limited (ANL), der unter anderem die „Daily Mail“ herausbringt, eingereicht hat. 

Herzogin Meghan und Prinz Harry sitzen nebeneinander und blicken zur Seite (Symbolbild).
Prinz Harry hat der britischen Presse den Kampf angesagt (Symbolbild). © Starface/Imago

Medienberichten zufolge soll Harrys Klage mit einem Artikel der „Mail on Sunday“ in Zusammenhang stehen, der vor wenigen Tagen erschien und sich mit seiner Forderung nach Polizeischutz in Großbritannien befasst. Als Ex-Royal wurde ihm dieser verwehrt, vor Gericht will der zweifache Vater nun Polizeischutz für sich und seine Familie erwirken. Harry fühle sich in England nicht sicher, betonte seine Anwältin bei einer ersten Anhörung, möchte aber zurückkommen.

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Prinz Harry verklagt britische Presse: Er tritt in Meghans Fußstapfen

Herzogin Meghan hatte bereits im Herbst 2019 eine Klage wegen Urheberrechtsverletzungen gegen ANL eingereicht, nachdem die „Daily Mail“ und „Mail on Sunday“ Teile eines privaten Briefes von Meghan an ihren Vater Thomas Markle (77) veröffentlicht hatten. Vor Gericht wurde Meghan schließlich im letzten Jahr recht gegeben, woraufhin die „Mail on Sunday“ eine Entschuldigung abdruckte und Meghan eine symbolische Entschädigung in Höhe von ein Pfund auszahlte.

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