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Prinz Harry und Prinz Andrew: Das unterscheidet die royalen Außenseiter

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Von: Annemarie Göbbel

Sowohl Prinz Andrew als auch Prinz Harry sind jüngere Brüder eines Thronfolgers. Trotz gewisser Parallelen gibt es aber einen großen Unterschied bei den royalen Außenseitern.

London – Zwei Jahre ist es her, dass Prinz Harry (37) und Herzogin Meghan (40) für Aufsehen sorgten, als sie der britischen Krone den Rücken kehrten, um ein unabhängiges Leben in den Vereinigten Staaten zu führen. Auch Prinz Andrew wurden Ehren und Titel aberkannt. Beide führen nun ein Leben unter dem royalen Radar. Doch jenseits aller Gemeinsamkeiten gibt es einen großen Unterschied.

Prinz Harry und Prinz Andrew: Das unterscheidet die royalen Außenseiter

Laut der Biografie „Harry: The People’s Prince“ von Chris Hutchins (80) von 2013 hat Prinz Andrew seinen Neffen einst zur Seite genommen und ihm gesagt, dass es für ihn unrealistisch sei, ein „normales“ Leben anzustreben. Der Herzog von York sprach als kleiner Bruder des Thronfolgers Prinz Charles (73) zu Prinz Harry, dem kleinen Bruder des künftigen Thronfolgers Prinz William (39).

Prinz Andrew und Prinz Harry am Remembrance Day 2017 in Uniform (Symbolbild).
Ein Bild aus der Vergangenheit: Weder Prinz Andrew noch Prinz Harry sind berechtigt Uniform zu tragen (Symbolbild). © Dinendra Haria/Imago

Nach dem Ausstieg berichtete der Herzog von Sussex in „The Me You Can‘t See“ von der Jagd der Paparazzi auf seine Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997) und seinem darin begründeten Wunsch nach mehr Normalität. Sein 10-jähriges Dasein bei den Streitkräften bezeichnete er als die „glücklichste Zeit seines Lebens“.

Dass ausgerechnet Prinz Andrew dem Enkel Queen Elizabeths (95) predigte, er hätte eine gewisse Verantwortung, wirkt seltsam nach den Anschuldigungen im Missbrauchsskandal, die für Andrew wenig ehrenhaft mit einem Vergleich endeten. Doch die Zivilklage war nicht das erste Mal, dass Andrew im Brennpunkt stand: Seine Ehe mit Sarah Ferguson (62) war gescheitert, er stand wegen Privatflügen im Jet der Royals in der Kritik. Andrew war auch ein Gejagter wie Prinz Harry und zuvor Lady Di.

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Prinz Harry: Hat im Gegensatz zu Prinz Andrew ausgezeichnete Manieren

Doch im Buch wird der große Unterschied wie folgt beschrieben: „Prinz Harry verdankt seine guten Manieren und seine Fähigkeit, mit Menschen umzugehen, laut Palastinsidern dem guten Vorbild seiner Mutter Diana.“ Sie hätte William und Harry oft in die Küche gebracht, damit sie sich für die Mahlzeiten bedanken konnten.

„Während Harry früh gelernt hat zu sagen: ,Bitte, darf ich . . .‘, schreit Andrew herum: ,Wo sind meine Mangos? Ich will meine Mangos!‘“. Gutes Benehmen scheint nicht das Ding des zweitältesten Sohnes der Queen (95) zu sein.

Der Ex-Royal hat sich offenbar Sympathien erhalten, während Andrew sie verspielt hat. Laut „Express“ zeigt sich Hutchins wenig überrascht von Harrys Entwicklung, die er seiner Meinung nach Diana verdankt.

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