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Prinz Harry: Privatdetektiv entschuldigt sich bei ihm wegen Spionage

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Von: Annemarie Göbbel

Privatdetektiv Gavin Burrows entschuldigt sich dafür, Prinz Harry seiner „normalen Teenagerjahre“ beraubt zu haben. Er legte jetzt die Karten auf den Tisch.

London – Der Privatdetektiv Gavin Burrows zeigt in der BBC-Dokumentation „The Princes and the Press“ („Die Prinzen und die Presse“) späte Reue und entschuldigt sich für sein früheres Verhalten. Er sei Teil einer „rücksichtslosen“ Medienkultur gewesen.

Prinz Harry: Privatdetektiv entschuldigt sich bei ihm wegen Spionage

In der Dokumentation wird das Verhältnis von Prinz Harry und Prinz William (39) zu den Medien unter die Lupe genommen. Im Nachhinein keine Glanzstunde für die Beteiligten, die im Dienst der Presse auf fragwürdige, häufig auch illegale Methoden zurückgriffen.

„Ich war im Grunde Teil einer Gruppe von Leuten, die ihn seiner normalen Teenagerjahre beraubt haben“, sagt ein geläuterter Burrows über die Behandlung des heute 37-jährigen Prinz Harry. Die Medienkultur der frühen 2000er-Jahre bezeichnete er als „rücksichtslos“.

Prinz Harry hat einen schwarzen Anzug an und schaut betroffen.
Prinz Harry war in jungen Jahren das Opfer einer „rücksichtslosen Medienkultur“. © i-Images/Imago

Der Privatdetektiv berichtete auch, dass Redakteure Harry als „die neue Diana“ bezeichneten, in Anspielung auf seine Mutter Prinzessin Diana (36, † 1997), die bei einem tragischen Autounfall ums Leben kam. Die Rolle der Presse an dem frühen Verlust der Mutter Prinz Harrys und Prinz Williams ist bisher ungeklärt.

Prinz Harry: Haarsträubende Herangehensweisen kommen ans Licht

Bei dem Versuch, Geschichten über Prinz Harry aufzudecken, nahm Burrows die frühere Freundin Chelsy Davy (36) ins Visier, mit der der Royal bis 2011 zusammen war, nachdem er sechs Jahre lang immer wieder mit ihr ausgegangen war. Gavin Burrows gestand, Chelsy Davys Telefon gehackt und Unterlagen durchgesehen zu haben. Sie habe vor Freunden mit Prinz Harry geprahlt, enthüllte er.

Burrows grub auch nach Davys Krankenakten, um die Frage zu klären, ob sie sexuell übertragbare Krankheiten oder Schwangerschaftsabbrüche hatte. Es tue ihm „sehr leid“ so gehandelt zu haben, sagt er heute. Er sei gierig gewesen, habe Kokain genommen und räumte infolge dessen eine Art Größenwahn ein.

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Prinz Harry: Seinen Ex-Freundinnen wurde viel abverlangt

Für Prinz Harrys damalige Freundinnen wie Chelsy Davy und Cressida Bonas (32) sei das alles zu viel gewesen. Ex-Freundin Florence St George (36) schildert ihre Sicht vor Kurzem exemplarisch.

Ob Prinz Harry die Entschuldigung angenommen hat, ist nicht bekannt. Tatsache ist, dass er die harten Zeiten offenbar überwunden hat. Er setzt sich heute vehement gegen Fehlinformationen im Internet ein.

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