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Prinz Philip: Verwandte aus Deutschland kommen zur Beerdigung

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Von: Eva-Maria Moosmüller

Wenn Prinz Philip am 17. April auf Schloss Windsor seine letzte Ruhe findet, werden auch Verwandte aus Deutschland dabei sein und dem Herzog von Edinburgh die letzte Ehre erweisen.

Windsor – Neben Queen Elizabeth II. (94), Prinz Philips Kindern Charles (72), Anne (70), Andrew (61) und Edward (57) und weiteren Angehörigen der britischen Königsfamilie werden bei der Trauerfeier für den verstorbenen Prinzgemahl auch Vertreter aus Deutschland anwesend sein. 

Prinz Philip: Verwandte aus Deutschland kommen zur Beerdigung

Mütterlicherseits hatte Prinz Philip deutsche Vorfahren und seine Schwestern waren allesamt ebenfalls mit Deutschen verheiratet. So kommt es, dass nun die Nachkommen Bernhard, Prinz von Baden (59), Heinrich Donatus, Prinz Landgraf von Hessen (54) und Philipp, Prinz zu Hohenlohe-Langenburg (51) neben der Royal Family in der St. George’s Chapel auf Schloss Windsor Platz nehmen werden.

Wie das britische „Hello Magazine“ berichtet, befänden sich die Gäste aus Deutschland derzeit noch in Quarantäne in Ascot. Dies ist eine für ganz Großbritannien geltende Corona-Maßnahme für aus dem Ausland einreisende Personen. Auch Prinz Philips Enkel Harry (36), der vor einigen Tagen aus Los Angeles nach London geflogen ist, wurde zunächst isoliert untergebracht.

Prinz Philip trägt ein Sakko, ein Hemd und eine gemusterte Krawatte und schaut geradeaus.
Auch Verwandte aus Deutschland erweisen dem Duke of Edinburgh die letzte Ehre. © dpa | Michael Kappeler

„Es ist eine unglaubliche Ehre und wir sind sehr berührt und geehrt, im Namen des erweiterten Familienkreises teilnehmen zu können“, erklärte Philipp, Prinz zu Hohenlohe-Langenburg in einem Statement.

Prinz Philip: Abschied unter Corona-Regeln

Insgesamt dürfen nur 30 Personen an der Beerdigung des Duke of Edinburgh* teilnehmen. So verlangen es die derzeit in Großbritannien geltenden Corona-Regeln. In der St. George’s Chapel werden alle Anwesenden Mund-Nasen-Schutzmasken tragen müssen. Das Singen ist, wenn überhaupt, nur einem Chor gestattet, der in größtmöglichem Abstand zur Trauergemeinde stehen muss. Außerdem werden voraussichtlich nur Angehörige des gleichen Haushaltes nebeneinander sitzen dürfen. Für alle anderen gilt ein Mindestabstand von zwei Metern. 

Bereits zu Lebzeiten hatte der Ehemann von Queen Elizabeth II. stets betont, dass er keinen großen Wirbel bei seiner Beerdigung wünsche. Ein offizielles Staatsbegräbnis samt Trauerzug durch London wäre ohnehin nicht im Sinne des beliebten Prinzgemahls gewesen. Die strengen Corona-Regeln machen den Abschied von ihrem geliebten Ehemann, Vater und Großvater für die Royal Family dennoch sicherlich zusätzlich schwer. *fr.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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