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Prinz Philip gestorben: Sein letzter Wunsch ging in Erfüllung

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Von: Larissa Glunz

Seine royalen Pflichten hatte Prinz Philip schon vor mehreren Jahren niederlegt, das Rampenlicht vermied der Ehemann der Queen bis zuletzt.

Windsor – Prinz Philip (99, † 2021) stellte sein Leben in den Dienst der Krone und der Königin. Als Prinzgemahl von Queen Elizabeth II. (94) setzte er sich für Großbritannien ein und ging dabei stets zwei Schritte hinter seiner Frau. Philip gelang es immer wieder, das strenge königliche Protokoll aufzulockern, nicht umsonst nannten ihn die Briten auch den „Duke of Hazard“ (dt.: Herzog des Risikos). Der Herzog von Edinburgh leistete sich einige Ausrutscher und war für seinen derben Humor bekannt. Philips inzwischen legendäre Sprüche waren nicht immer politisch korrekt und brachten ihm auch Kritik ein. 

Prinz Philip gestorben: Sein letzter Wunsch ging in Erfüllung

Von dem Trubel um seine Person soll Prinz Philip nicht viel gehalten haben, die Augen der Öffentlichkeit ruhten trotzdem auf ihm. Am 16. März entstanden die letzten öffentlichen Bilder von Queen Elizabeths II. Ehemann, Prinz Philip wurde beim Verlassen des King Edward VII.-Krankenhauses* in London abgelichtet. Mitte Februar war er in das Krankenhaus eingeliefert worden, nach einer mehrwöchigen Behandlung und einer Herz-OP konnte Philip wieder auf Schloss Windsor zurückkehren. Wie der Palast bekannt gab, ist der 99-Jährige dort am Freitagmorgen (9. April) friedlich verstorben. Prinz Philips letzter Wunsch ist damit in Erfüllung gegangen, ein Insider verriet der „New York Post“: „Sein sehnlichster Wunsch war es, friedlich zu Hause zu sterben. Wir wussten, dass er nach Hause gebracht wurde, um so sterben zu können, wie er es sich wünschte, nicht in einem Krankenhausbett, sondern in seinem eigenen Bett. Philip wollte nicht, dass darum viel Aufhebens gemacht wird. Er wollte bis zum Schluss die Dinge auf seine Art regeln.“

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip stehen vor dem Schloss Windsor.
Queen Elizabeth II. und Prinz Philip verbrachten im letzten Jahr viel Zeit auf Schloss Windsor. © dpa/Steve Parsons

Prinz Philip gestorben: Kein Staatsbegräbnis für den Queen-Ehemann

Queen Elizabeth II. soll Berichten zufolge in Prinz Philips letzten Stunden an seiner Seite gewesen sein. Als Gemahl der Königin stünde Prinz Philip ein Staatsbegräbnis zu, auf seinen eigenen Wunsch hin wird die Beerdigung aber im kleinen Kreis stattfinden. Hinzu kommt, dass auch die Corona-Pandemie eine Beerdigung mit großer Trauergesellschaft unmöglich macht. Die Trauerfeier wird in der St. George’s Chapel von Schloss Windsor abgehalten, im Anschluss wird Philip vermutlich in den Frogmore Gärten beigesetzt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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