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Prinz William und Prinz Harry: Keine gemeinsame Rede für Lady Di

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Von: Annemarie Göbbel

Der Zwist geht weiter. Die Prinzen-Brüder bereiten getrennte Reden für die Enthüllung von Dianas Statue im Juli vor. Damit bleibt eine Chance zur Versöhnung ungenutzt.

Kensington – Ein Langzeit-Herzensprojekt, hinter dem sowohl Prinz William (38) als auch Prinz Harry (36) stehen, hätte das Potenzial, die Funkstille, die zwischen dem Brüderpaar herrscht, zu beenden. Die Hoffnungen gründeten sich auf die Tatsache, dass beide das Denkmal zur Erinnerung an ihre verstorbene Mutter, Prinzessin Diana (36, † 1997), beauftragt hatten.

Doch das Zerwürfnis dauert an, seit Prinz Harry der britischen Familie als Senior Royal gekündigt hat, mit Herzogin Meghan (39) und Sohn Archie (2) nach Montecito gezogen ist und das Paar bei dem Skandalinterview mit Oprah Winfrey (67) schwere Vorwürfe gegen die royale Familie erhoben hat. Nach der Beerdigung folgte ein Gespräch zwischen Prinz Charles (72) und seinen beiden Söhnen, das von royalen Experten ebenfalls zunächst als positives Zeichen gewertet wurde.

Prinz William und Prinz Harry: Keine gemeinsame Rede für Lady Di

Einen Moment war die schwelende Fehde bei der Beerdigung Prinz Philips (99, † 2021) für den Austausch von Oberflächlichkeiten ausgesetzt worden, hatte aber die Hoffnung auf Versöhnung geschürt. Doch schon bevor Harry und Meghan die royalen Pflichten niederlegten, gab es immer wieder Berichte, dass die Brüder in bestimmten Fragen nicht einer Meinung waren.

Die Brüder Prinz William und Prinz Harry gehen getrennt von Peter Phillip hinter dem Sarg ihres Großvaters Prinz Philip

Prinz William und Prinz Harry gehen weiter getrennte Wege, wie auch bei der Beerdigung Prinz Philips. © Imago

In einer TV-Dokumentation räumte der Herzog von Sussex ein, dass er und sein älterer Bruder „auf unterschiedlichen Wegen“ seien.

Prinz William und Prinz Harry: Beide werden alles tun, um dabei zu sein

Umsonst, wenn man der Quelle, die die britische The Sun zitiert glauben möchte. Die lässt verlauten, die Prinzen William und Harry arbeiteten bereits an getrennte Reden und es werde keine gemeinsame Ansprache geben. „Sie werden beide Himmel und Erde bewegen, um dabei zu sein. Sie haben die Statue gemeinsam in Auftrag gegeben. Es ist sehr wichtig für sie“, ordnet sie die Relevanz für William und Harry ein. Und weiter: „Es gibt natürlich die Hoffnung, dass die Erinnerung an Diana ihre Beziehung reparieren kann, aber das scheint im Moment noch weit weg zu sein.“

Die Statue soll im Kensington Palast am 1. Juli, dem 60. Geburtstag von Prinzessin Diana, die 1997 bei einem schrecklichen Autounfall ums Leben kam, enthüllt werden. Es wird vermutet, dass Herzogin Meghan (39), die mit ihrem zweiten Kind schwanger ist, wie schon zur Beerdigung Prinz Philips, in den USA bleiben wird. Es ist – nach Einschätzung von Experten – unwahrscheinlich, dass die Queen daran teilnehmen wird.

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