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Prinz William: Er hatte psychische Probleme als Pilot der Luftrettung

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Von: Annemarie Göbbel

Offene Worte von Prinz William: Im Rahmen seines Engagements für Erst- und Nothelfer berichtet er von seiner eigenen Belastung als Pilot der britischen Luftwaffe.

London – Prinz William (39) zeigt in einem Kurzfilm Solidarität mit Rettungssanitätern, die aufgrund der erschütternden Situationen, mit denen sie bei ihrer Arbeit konfrontiert sind, mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Sein Einsatz hat mehr Hilfe für Ersthelfer zum Ziel. Aus seiner Zeit als Pilot im Rettungsdienst kennt er die Probleme höchstpersönlich, wie er offen zugab.

Prinz William: Er hatte psychische Probleme als Pilot der Luftrettung

Zum Selbstschutz musste er eine innerliche Mauer errichten. „Ich musste mich selbst wegnehmen“, gesteht er im Gespräch mit Notfallhelferin Chloe Taylor (24) und dem Sanitäter Will Parish (27), die er im Rahmen eines Kurzfilms in ihrem Heim in Reading besuchte. Der Rettungshelfer des South Central Ambulance Service NHS Foundation Trust wählte wie Prinz William zunächst das Schweigen, um mit dem zurechtzukommen, womit ihn sein Job täglich an Schrecken konfrontierte.

Prinz William trägt einen dunkelblauen Anzug und blickt in die Kamera (Symbolbild).
Prinz William kümmert sich aus persönlichem Verständnis um das Wohlergehen von Ersthelfern (Symbolbild). © Toby Melville/Imago

Parish sprach über die entmutigende Zeit und die Angst mit Covid-Patienten, die Schicht um Schicht endlose Todesfälle mit sich brachten. „Es war beängstigend, was wir sahen.“ Sie hätten sich mit der Tatsache abgefunden, selbst zu erkranken.

Prinz William: Engagiert sich für mehr mentale Unterstützung der Helfer

Der Herzog von Cambridge, der nach seinem Dienst als Such- und Rettungspilot der Royal Air Force gearbeitet hat, erinnert sich in dem Film an seine eigenen Herausforderungen. Besonders, wenn er es mit Kindern zu tun hatte, ließ das den dreifachen Vater und Ehemann von Herzogin Kate (39) hilflos zurück. Er wollte seine Familie nicht belasten. „Ich fand es schwierig“, sagt er. Er zog sich zurück. „Es war sehr wichtig, nach dem Vorfall mit jemandem zu sprechen“, fuhr der Enkel Queen Elizabeth II. fort.

Bis zu dieser Erkenntnis verging offenbar einige Zeit, die mit einem entsprechenden Angebot an Hilfen für Notfallhelfer womöglich schon im Rahmen der Ausbildung deutlich verkürzt werden könnte.

Prinz William bei einer Übung einer Hubschrauber-Wassernotlandung.
Prinz William übt mit einem Pilot der kanadischen Streitkräfte eine Wasser-Notlandung. © UPI Photo/Imago

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Der Film wurde auf einem Symposium von Williams „Royal Foundation“ in voller Länge vorgeführt, an dem leitende Angestellte von Rettungsdiensten aus ganz Großbritannien teilnahmen. Prinz William kündigte das sogenannte „Blue Light Together“-Paket zur Unterstützung der psychischen Gesundheit der Rettungsdienste an. Ihr Motto: Helfen, wo Hilfe nötig ist. Die Cambridges setzen sich auch für psychologische Unterstützung von Kindermädchen ein.

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