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Prinzessin Diana: Körpersprache ihrer Söhne spricht Bände

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Von: Annemarie Göbbel

Nach der gemeinsamen Enthüllung der Diana-Statue durch die Prinzen William und Harry interpretieren Experten deren Körpersprache beim Wiedersehen.

London – Die Skulptur von Prinzessin Diana (36, † 1997) ziert nun frei zugänglich den Sunken Garden im Kensington-Palast. An Dianas 60. Geburtstag enthüllten Prinz William (39) und Prinz Harry (36) das Denkmal ihrer verstorbenen Mutter, das sie gemeinsam vorbereitet hatten. Der hochemotionale Moment war gleichzeitig das erste persönliche Aufeinandertreffen nach einer Reihe von Meinungsverschiedenheiten.

Prinzessin Diana: Die Körpersprache ihrer Söhne spricht Bände

Die Enthüllung fand zwar unter Ausschluss der Öffentlichkeit nur im Beisein von Prinzessin Dianas Bruder Charles Spencer (57) und ihren beiden Schwestern Lady Jane Fellowes (64) und Lady Sarah McCorquodale (66) statt, doch die Kameras waren für etwa 90 Minuten ununterbrochen auf die Prinzen gerichtet. Wie erwartet legten sie professionell ihre ungeklärten Streitpunkte beiseite, um dem Gedenken ihrer verstorbenen Mutter an deren bezaubernd hergerichteten Lieblings-Rückzugsort im Garten des Kensington-Palastes gerecht zu werden.

Prinz William und Prinz Harry gehen nebeneinander zur Enthüllung der Diana-Statue, anlässlich des 60. Geburtstages der verstorbenen Prinzessin.
Nach der Ankunft gehen die Brüder Prinz William und Prinz Harry nebeneinander zur Enthüllung der Statue ihrer verstorbenen Mutter. © Yui Muk/dpa

Genug Material, um die Körpersprache der Brüder am Jahrestag ihrer tragisch verstorbenen Mutter genauer unter die Lupe zu nehmen. In diesen Punkten waren sich die Experten im Einsatz für die britische Presse einig.

Bei der Ankunft wirkten die Brüder harmonisch, ihr Tempo war aufeinander abgestimmt. Prinz Harry zeigte sich etwas angespannter, sein Oberkörper war leicht vorgebeugt, die Schultern hingen leicht durch. Er wollte sich nicht zu sehr öffnen, erkannten Experten daran. In einer selbstberuhigenden Geste nestelte der frischgebackene Vater zweier Kinder an seinem Ehering herum.

Prinzessin Diana: Gemischte Gefühle bei der Enthüllung ihrer Skulptur

Der Herzog von Cambridge dagegen zeigte sich ganz als älterer Bruder, der sich zudem seiner Staatsmacht und der Kameras bewusst war. Er gestikulierte nicht, griff sich nicht ins Gesicht und zentrierte sich in seiner Körpermitte. Er verzog keine Miene, während Prinz Harry auch ein Lachen zeigte. Es war ein echtes ehrliches Lachen, das auch die Augen erreichte.

Prinz William versteckte seine gemischten Gefühle hinter seiner Staatsrolle, was ihm als künftiger Thronfolger mit viel Übung keine Schwierigkeiten bereitete. Aber er ging mit entspannten Schultern und frei schwingenden Händen – er fühlte sich wohl, als er mit seinem Bruder ging. Der Herzog von Sussex ist vom Typ emotionaler und musste seine Gefühle nach seinem Rückzug aus dem royalen Dienst auch nicht länger verstecken.

Prinzessin Diana: Die Körpersprache ihrer Söhne zeigt auch Verbundenheit

Bei allen Differenzen sind Zeichen für eine starke Bindung und Verbundenheit zu sehen, hier waren sich die Experten aufgrund der nonverbalen Kommunikation und des Augenkontakts einig. Nichts deutete darauf hin, dass Wut kaschiert oder überspielt wurde. Das hätten die Profis an Mikroausdrücken, minimalen Gefühlsausbrüchen, erkennen können.

Trotz ihrer Meinungsverschiedenheiten würden sie sich weiterhin gegenseitig unterstützen, lautet deshalb auch das Fazit der Körpersprache-Gelehrten.

Es hätte Prinzessin Diana gefallen, denn sie hat sich gewünscht, dass ihre Söhne immer füreinander da sind.

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