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Queen Elizabeth II.: Gut gewappnet vor Cyberangriffen

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Von: Annemarie Göbbel

In Sachen Digitalisierung setzt Queen Elizabeth II. nicht auf Tradition, sondern auf Innovation. Um das Königshaus vor Cyberattacken zu schützen, scheut die Monarchin keine Mühe.

London – In Zeiten, in denen laut der britischen Dailymail die Hälfte aller Termine der Königin virtuell stattfinden, ist ein gesichertes royales Netzwerk wichtiger den je. In Sachen Digitalisierung und neuer Medien hat Queen Elizabeth II. (95) bisher immer und ein glückliches royales Händchen bewiesen.

Im Alter von 92 Jahren veröffentlichte sie ihren ersten Instagram-Post, da war sie bereits ein Twitter-Profi, immer zu erkennen an ihrer Signatur Elizabeth R. Jetzt verstärkt die Queen ihr IT-Team und sucht einen Cyber-Sicherheitsexperten, um die königliche Familie vor Hacker-Angriffen zu schützen. Auch Prinz Charles (72) und Herzogin Camilla (73) sowie Herzogin Kate (39) und Prinz William (38) betreiben ihre eigenen Instagram-Accounts. Letztere sind übrigens gerade auf der Suche nach einem Chef-Gärtner.

Queen Elizabeth II.: Gut gewappnet vor Cyberangriffen

Die Erwartungen an den künftigen „Cyber Security Engineer“ sind hoch. Queen Elizabeth II. sucht einen Experten für Cybersicherheit, um E-Mails und Google-Suchen „der Firma“ – wie das britische Königshaus von Insidern genannt wird – vor Hackern zu schützen. Netzwerk und System sollen überwacht, Sicherheitsbedrohungen identifiziert und entsprechende Maßnahmen ergriffen werden. Neben den üblichen Standards werden explizit auch „eine kollaborativen Denkweise und exzellenten Kommunikationsfähigkeiten“ verlangt.

IT-Nerds, die nur in ihrer 1-0-Welt leben, sollen offenbar ausgeschlossen werden, denn weiter heißt es in der Stellenanzeige: „Sie sind in der Lage, nicht-technischen Kollegen klare und präzise Ratschläge zu geben, und Sie sind sicher im Aufbau von starken Arbeitsbeziehungen mit einer Vielzahl von Personen im gesamten Haushalt“.

Queen Elizabeth ist lächelnd auf einem kleinen Bildschirm zu sehen.

Mit einem Lächeln im Gesicht hat Queen Elizabeth II. wieder ihre Arbeit aufgenommen. © i Images/Imago

Die Kombination all dieser Fähigkeiten in einer Person sind dem britischen Königshaus einiges wert, die Stelle ist auf knappe 70.000 Euro Anfangsgehalt bei einer Wochenarbeitszeit von 37,5 Stunden dotiert.

Queen Elizabeth II.: Rund 1.200 Mitarbeiter gehören zum royalen Netzwerk

Mit rund 1.200 Mitarbeitern in den verschiedensten Funktionen sind die internen digitalen Plattformen, die das Königreich betreibt, wichtiger den je. „Wir stehen hier nicht still. Sie werden ermutigt, im Herzen dieser weltberühmten Institution etwas zu bewirken.“

Laut der britischen Zeitung Dailymail finden derzeit rund die Hälfte aller royalen Veranstaltungen virtuell statt. Zu den persönlich durchgeführten Terminen der Queen in Pandemie-Zeiten gehörten einzig die Erhebung Sir Tom Moores (100, † 2021) in den Ritterstand im Juli 2020 auf Schloss Windsor und ein gemeinsamer Ausflug mit Prinz William zu einem Treffen mit Anti-Terrorismus-Experten in Salisbury im Oktober und die Paralamentseröffnung im Mai 2021.

Bis zum 26. Mail können sich royale Cyber-Spezialisten noch bewerben, im Juni sollen dann die Vorstellungsrunden starten.

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