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Queen Elizabeth II. tritt kürzer: Palast überarbeitet ihren Terminkalender

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Von: Larissa Glunz

Da Queen Elizabeth II. nicht mehr so viele Termine wie früher wahrnehmen, hat das Königshaus ihre Aufgaben angepasst. (Fotomontage)
Da Queen Elizabeth II. nicht mehr so viele Termine wie früher wahrnehmen kann, hat das Königshaus ihre royalen Aufgaben angepasst. (Fotomontage) © Victoria Jones/dpa/i Images/Imago

Queen Elizabeth II. musste sich schon vor einigen Monaten von ihrem ehemaligen Arbeitspensum inklusive regelmäßiger Termine verabschieden. Der Palast möchte die Regentin auch weiterhin entlasten. Gleich mehrere Pflichten der 96-Jährigen fallen dem Rotstift zum Opfer.

London – Mit 96 Jahren könnte Queen Elizabeth II. schon lange ihre royale Rente genießen, die britische Königin hält jedoch weiterhin an ihrem Zepter fest. Noch immer nimmt sie öffentliche Termine wahr, ihr hohes Alter macht sich aber dennoch bemerkbar. Nach den Terminabsagen der letzten Monate hat offenbar auch der Palast den Handlungsbedarf erkannt.

Pflichten von Queen Elizabeth II.: Königshaus nimmt Änderungen vor

Der kürzlich erschienene „Sovereign Grant“-Bericht gewährt nicht nur einen Einblick in die Finanzen und vergangenen Auftritte der Royal Family, er legt zudem das Aufgabengebiet der Queen genauer fest. In den letzten Jahren konnten neugierige Fans dort eine Auflistung der verschiedenen Pflichten der 96-Jährigen finden, im Report für 2021/22 taucht diese jedoch nicht mehr auf.

Prinz Charles, Prinz William und Herzogin Camilla vertreten Queen Elizabeth II bei der Eröffnung des Parlaments 2022.
Bei der Parlamentseröffnung hielt Prinz Charles erstmalig die „Queen‘s Speech“, die normalerweise von Queen Elizabeth II. vorgetragen wird. © i Images/Imago

In der früheren Version werden einzelne Termine wie die Eröffnung des britischen Parlaments (State Opening of the Parliament) noch gesondert aufgeführt, im aktuellen Bericht werden sie als „Reihe von parlamentarischen und diplomatischen Aufgaben“ zusammengefasst. An der diesjährigen feierlichen Parlamentseröffnung konnte Queen Elizabeth – zum ersten Mal seit 59 Jahren – nicht teilnehmen. Sie ließ sich stattdessen von Thronfolger Charles (73), Herzogin Camilla (74) und Prinz William (40) vertreten.

Wenn Queen Elizabeth II. nicht kann, springt die Royal Family ein

Auch in Sachen Staatsbesuche schafft der aktuelle Bericht mit einer kleinen Änderung Klarheit. Dass die Königin anderen Staatsoberhäuptern einen Besuch abstattet, wurde ebenfalls gestrichen. Nun „empfängt“ sie nur noch Gäste aus dem Ausland, während ihre Verwandtschaft ins Flugzeug steigt.

Die Überarbeitung der königlichen Agenda führt noch einmal vor Augen, dass die Regentin auch in Zukunft immer stärker von ihrer Familie unterstützt werden und seltener vor die Kamera treten wird. Queen Elizabeth II. ist mittlerweile die am zweitlängsten regierende Monarchin der Welt. Ihr hohes Arbeitspensum von früher kann sie zwar nicht mehr aufrechterhalten, mit Prinz William, Herzogin Kate (40) & Co. hat sie aber charmante Vertreter an ihrer Seite. Verwendete Quellen: royal.uk, express.co.uk

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