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Queen Elizabeth II. muss um ihre Tiere fürchten: Ein Virus grassiert

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Von: Annemarie Göbbel

Ihre Majestät Queen Elizabeth ist in ernster Sorge um ihren Schwan-Bestand. Berichten zufolge starben Anfang des Monats sechs Vögel in der Themse bei Windsor an einem Virus.

London – Als ob das Coronavirus nicht schon genug Schaden angerichtet hätte, erkranken jetzt auch die königlichen Schwäne an einem Virus. Sechs der prachtvollen weißen Vögel starben bereits an der tödlichen Krankheit, 26 weitere wurden ihres Lebens beraubt, weil Tierärzte eine Ausbreitung befürchten. Die Vogelgrippe grassiert flussauf- und flussabwärts der Themse.

Queen Elizabeth II. muss um ihre Tiere fürchten: Ein Virus grassiert

Die Monarchin sei „traurig“ über den Tod der Schwäne, heißt es in „Sun Online“. Sie hätte darum gebeten, auf dem Laufenden gehalten zu werden. Die Tierärzte des Rettungszentrums „Swan Lifeline“ wurden vom Ministerium für Umwelt, Ernährung und ländlichen Angelegenheiten hinzugezogen, um den Schwänen bei der Tötung keinen Schmerz zuzufügen.

Queen Elizabeth geht im hellblauen Kostüm unter Leuten zur Westminster Abbey in London (Symbolbild)
Ihre Majestät will auf dem Laufenden gehalten werden, was die Eindämmung des Schwanenvirus betrifft (Symbolbild). © Han Yan/Imago

Queen Elizabeth II. (95) ist Eigentümerin aller Höckerschwäne – der häufigsten von drei in Britannien vertretenen Schwanarten, die an offenen Gewässern beheimatet sind. Der Schwanenbeauftragte der Königin, David Barber, hatte die undankbare Aufgabe, die schlechte Nachricht zu überbringen. Schließlich hat das Oberhaupt mit der Aberkennung aller Titel und Ehrungen Prinz Andrews (61) wegen des Stands im Missbrauchsskandal mehr als genug Unerfreuliches um die Ohren.

Queen Elizabeth II.: Hat auch ohne Vogelgrippe genug Probleme

Hinzu kommt die Auseinandersetzung Prinz Harrys (37) vor dem britischen Gericht. Weil Harrys Familie der Polizeischutz trotz Kostenübernahme-Angebot verwehrt blieb, hatte Harry im letzten Schritt den High Court gebeten, die Entscheidung zu überprüfen. Natürlich würde das liebende Urgroßmutter-Herz nichts lieber tun, als Archie (2) wiederzusehen und ihre kleine Namensvetterin Lilibet Diana (7 Monate) endlich persönlich kennenzulernen.

Schwäne von Queen Elizabeth II. schwimmen auf der Theme in der Nähe von Windsor (Symbolbild).
Hoffentlich bald geheilt: Schwäne schwimmen auf der Themse in der Nähe von Windsor (Symbolbild). © Steve Parsons/dpa

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Jetzt also die Vogelgrippe. Trotz der jährlichen Bestandsaufnahme und dem damit einhergehenden Gesundheitscheck der Tiere, der jeden Sommer durchgeführt wird und als „Swan Upping“ bekannt ist, schwimmen stolze Schwäne plötzlich im Kreis oder können ihren Kopf nicht mehr hochhalten.

David Barber bei der Beringung der Höckerschwäne auf der Themse (Symbolbild).
David Barber, der königliche Schwanzähler untersucht einen Schwan (Symbolbild). © Jonathan Brady/dpa

Die anhaltende Covid-Pandemie hat dazu geführt, dass die Zählung aufgrund von Beschränkungen unterbrochen wurde – nach Expertenschätzung befinden sich zwischen 150 und 200 Schwäne in der drei Kilometer langen Tötungszone. Die Organisation Swan Support überwacht die königliche Herde nun mehrmals täglich. Man handle „engagiert und entschlossen“. Die Bevölkerung von Berkshire wurde um Mithilfe gebeten.

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