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Prinz Harry steht „zwischen zwei Welten“: Tod der Queen macht Außenseiter-Rolle deutlich

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Von: Larissa Glunz

Prinz Harry kann die Rolle des Außenseiters nicht abschütteln. Er trauert gemeinsam mit der Königsfamilie um Queen Elizabeth II., seine Tage als aktiver Royal liegen jedoch in der Vergangenheit. Ein Widerspruch, der zwei Welten schafft.

London – Die Rolle des royalen Einzelgängers hat Prinz Harry (37) bereits seit seiner Abkehr vom Palast im Frühjahr 2020 inne. Seitdem der Herzog von Sussex und seine Ehefrau Meghan Markle (41) in die USA gezogen sind und in Interviews gegen die Königsfamilie ausgeteilt haben, herrscht eine Kluft zwischen dem Herzogspaar und der britischen Verwandtschaft. Eine angespannte Situation, die der Tod von Queen Elizabeth II. (96, † 2022) nun noch weiter verschärft.

Prinz Harry: Als Enkel und Ex-Royal trauert er um Queen Elizabeth II.

Bereit seit Anfang September haben Harry und Meghan wieder britischen Boden unter den Füßen, ihre zunächst als beruflicher Trip geplante Reise wurde allerdings vom Tod der Queen überschattet. Prinz Harry konnte sich nicht mehr persönlich von Queen Elizabeth II. verabschieden, weil er Schloss Balmoral zu spät erreichte. Seine alleinige An- und Abreise aus Schottland dürfte ihm nochmals die Distanz zur Royal Family vor Augen geführt haben, über die auch der gemeinsame Auftritt in Windsor an William (40) und Kates (40) Seite nicht hinwegtäuschen kann.

Prinz Harry hat Ende März 2020 seine jahrelange Rolle als Senior Royal abgelegt, trotzdem gehört er noch zur britischen Königsfamilie. (Fotomontage)
Prinz Harry hat Ende März 2020 seine jahrelange Rolle als Senior Royal abgelegt, trotzdem gehört er noch zur britischen Königsfamilie. (Fotomontage) © Anwar Hussein/APress/Imago

Sein altes Leben als aktives Mitglied der Königsfamilie kann Harry trotz seiner Lossagung und USA-Auswanderung nicht ganz hinter sich lassen, schließlich gehört er auch nach der Niederlegung seiner Pflichten noch immer zum Königshaus. „Prinz Harry ist gefangen zwischen zwei Welten, seiner neuen Rolle und seinem Leben im Ausland und seiner alten [Rolle] als Mitglied der königlichen Familie“, erklärte Royal-Fotograf Ian Lloyd im Gespräch mit „Sky News“.

Nach Tod der Queen: Prinz Harry kann seinem Bruder William nicht immer beistehen

Dass Prinz Harry zwischen diesen zwei Welten hin- und hergerissen sei, bereite, so Llyod, sicherlich auch seinem Vater König Charles III. Sorgen, schließlich wolle dieser „beide Söhne miteinbeziehen.“ Prinz William (40) zählte bereits zu Lebzeiten der Queen zu den wichtigsten Sympathieträgern des Königshauses, als aktueller Kronprinz und Thronfolger wird ihm nun noch mehr Verantwortung zuteil.

Aufgaben kann William an seinen jüngeren Bruder zwar nicht abgeben, dafür wird ihm seine Ehefrau Kate (40) jedoch eine große Stütze sein. Auch die dreifache Mutter tritt ein bedeutendes Erbe an. Als Prinzessin von Wales tritt Kate Middleton in die Fußstapfen von Prinzessin Diana (36, † 1997). Verwendete Quellen: news.sky.com

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