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Königin Ranias Armband-Diadem von Boucheron: Alles zu Stil und Design

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Die jordanische Königin Rania mit dem Boucheron-Armband als Diadem
So trägt die jordanische Königin Rania das Boucheron-Armband als Diadem © Imago

Schlicht, klassisch und dennoch ein Blickfang – das ist Königin Ranias Armband-Diadem von Boucheron. Der Schmuck zierte ihr Haupt bereits bei diversen Feierlichkeiten.

Amman - Königin Rania von Jordanien hat den Ruf als Mode-Ikone des Mittleren Ostens inne. Bei besonderen Festen zeigt sie sich gern mit atemberaubenden Diademen. Doch nach ihrer Heirat 1993 mit Prinz Abdullah bin al-Hussein von Jordanien, seit 1999 der König von Jordanien, dauerte es zehn Jahre, bis Rania ihr erstes eigenes Diadem bekam.

Ihr mittlerweile wohl berühmtestes Stück ist das Armband-Diadem von Boucheron. Es ist auch als „Smaragd-Efeu“ bekannt, denn es erinnert optisch stark an Efeu-Ranken. Das kleine Schmuckstück besteht aus drei Reihen aus Diamanten, zwei von rechts und eine von links kommend, die in der Mitte aufeinandertreffen. Deren Enden sind leicht geschwungen, wie man es vom Efeu kennt, und jeweils mit einem größeren, tropfenförmigen Diamanten versehen.

Recht einfach und schlicht kommt es daher, doch schmeichelt dem klassischen, eleganten Stil der Königin. Es fügt sich dezent in das Gesamtbild ein. Nichtsdestotrotz ist es ein Blickfang, ohne aufdringlich zu wirken.

Königin Ranias Armband-Diadem von Boucheron: Wandelbares Schmuckstück

Die Tiara wurde extra für Königin Rania gefertigt. Im Vergleich zu anderen Diademen erscheint es recht kurz auf ihrem Haupt. Der diamantbesetzte Teil endet bereits etwas weiter oben an den Seiten ihres Kopfes, als man es von Diademen gewohnt ist.

Es ist keine Seltenheit, dass Diademe in andere Schmuckstücke umgewandelt werden können. So können einige von ihnen auch als Halsketten getragen werden. Doch Ranias kleines Diadem von Boucheron birgt eine Besonderheit, denn es lässt sich zu einem Armband umfunktionieren.

Königin Rania von Jordanien besitzt noch einige weitere Tiaras, die deutlich auffälliger gestaltet und teilweise mit arabischen Schriften versehen sind. Das Armband-Diadem von Boucheron ist um einiges schlichter als die anderen Schmuckstücke. Nichtsdestotrotz zierte es das Haupt der Königin bereits während einigen bedeutsamen Festlichkeiten.

Königin Ranias Armband-Diadem von Boucheron: Ein echter Hingucker

Königin Rania war beispielsweise 2008 bei einem Bankett während eines Staatsbesuchs im Sultanat Brunei mit dem kleinen Armband-Diadem geschmückt. 2009 standen die Feierlichkeiten zum zehnten Thronjubiläum ihres Ehemannes Abdullah II. bin al-Hussein an und auch hier fiel Ranias Wahl auf das dezente Armband-Diadem. Während sie und Abdullah mit geöffnetem Autodach durch die Straßen von Amman fuhren, war ein Blick auf den Schmuck zu erhaschen.

Im Jahr 2010 erschien die Königin, ebenfalls mit der schlichten Tiara geschmückt, zur Hochzeit von Kronprinzessin Victoria von Schweden und ihrem Mann Daniel Westling in Stockholm. Während Ranias Staatbesuch 2016 in Belgien wurde das Armband-Diadem von Boucheron ebenfalls gesehen.

Königin Rania: Ein Einblick in ihr Leben

Königin Rania von Jordanien kam am 31. August 1970 als Rania Faisal Yasin auf die Welt. Die Tochter einer aus Palästina stammenden Arztfamilie absolvierte 1991 ihren Bachelorabschluss an der amerikanischen Universität Kairo. Zwei Jahre später wurde sie durch ihre Heirat mit Abdullah bin al-Hussein zur Prinzessin von Jordanien und nach weiteren sechs Jahren zur Königin. Gemeinsam hat das Paar vier Kinder:

Königin Rania geht nicht nur ihren repräsentativen Pflichten nach, sondern engagiert sich in sozialen und medizinischen Bereichen. So setzt sie sich vor allem für die Gleichberechtigung von Frauen und Kindern sowie deren Bildung ein. Außerdem unterstützt sie die SOS-Kinderdörfer und den weltweiten Marsch für Frieden und Gewaltfreiheit. Auch in Deutschland engagiert sich die Königin. 2007 eröffnete sie beispielsweise das sogenannte „Queen Rania Rehabilitation Center“ der Uniklinik Köln. Das Zentrum widmet sich der Kinder-Rehabilitation und arbeitet mit einem Krankenhaus in Jordanien zusammen.

Von Sophie Neumärker

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